Lebensvision

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Wie komme ich einfach an meine Lebensvision??

Diese Frage bekomme ich fast täglich gestellt. Bemerkenswert ist erst einmal, dass es einfach gehen soll. Dieser Wunsch setzt ja voraus, dass es bisher schwer gewesen sein muss, sonst könnte sie/er sich ja nicht nach dem Einfachen sehnen. Viele Versuche und Mühen, Vorstellungen und Aktivitäten die Lebensvision zu finden, in dem Glauben, dass die Mühe sich lohnt, sie auch erreichen zu können. Eine ständige Ergebnisorientierung.

Wie sehen hier schon, dass die ganze Aufmerksamkeit auf die richtige Suche gelegt wird. Was geschieht dabei … natürlich unbewusst? Das Mangelbewusstsein verstärkt und potenziert sich in unglaublicher Stärke. Die Suche wird so zur Sucht und sie wissen dann gar nicht mehr wirklich wonach sie suchen. In diesem Zustand ist es leicht ihnen Ziele zu verkaufen. So werden aus inneren Visionen äussere Ziele, die – so glauben sie dann – sie zur inneren Vision führen können.

Wir vergessen dabei aber, dass das Erleben von inneren Visionen das Erleben selbst ist. Denn alles, was die Menschen im aussen tun, tun sie nur, um ein bestimmtes Gefühl zu bekommen. Das Erleben von ‚xy‘. Sie tun aber auch unbewusst alles, um ein bestimmtes Gefühl nicht zu bekommen. ‚Verhindern‘ und ‚Erreichen‘ wird zur zur Lebensvision. Und weil sie damit so sehr beschäftigt sind, nehmen sie nicht mehr wahr, was wirklich ist.

Die Vision ist das Sehen dessen, was wirklich ist. Was von Anfang an da ist. Sonst könnte ich es ja gar nicht sehen. Also geht es nicht darum Vorstellungen zu entwickeln, etwas zu erreichen, was gar nicht zu erreichen ist. Das Problem ist das erreichen wollen. Zu glauben, dass die Vision etwas aussergewöhnliches ist. Sie ist gewöhnlich und auch einfach zu finden, indem die Suche gestoppt wird. Einfach zu finden heisst hinschauen. Hinschauen was wirklich ist, ist die Bereitschaft alles zu hinterfragen – alle Vorstellungen, Glaubensbekenntnisse und Einstellungen.

Bei einem Workshop-Abend diese Woche ist uns wieder sehr stark aufgefallen, wie sehr sich die Menschen die wirklich wichtigen Fragen nicht stellen. Warum tun sie das nicht? Sie sind zu sehr beschäftigt, tief in ihrer Trance, Lösungen zu finden, um ihre Vision zu finden und zu leben. Mit ganz wenigen gezielten Fragen bringen wir sie schnell und einfach aus ihrer „Hypnose“.

Es ist so, als wenn die Fische das Wasser suchen würden. Gemein und unfair ist es nur Ihnen zu „verraten“, dass sie ihre Wassersuchmethode verbessern müssten. Radikale Selbsterkenntnis ist ein Prozess. Dabei gibt es nichts zu finden, nichts zu suchen und auch nichts zu verbessern.

Es gilt die richtigen Fragen zu stellen. Dazu braucht es Bereitschaft und stetes Training. Hört sich einfach an, oder? Die Trainer in diesem Prozess sind Reflektoren, ohne Wenn und Aber. Radikal, aber deutlich. Ganz einfach …

Die Vision bist immer du selbst. Aber wer bist du wirklich … ?

 

PS: Mehr zu diesem Thema findest du auch in meinem aktuellen Buch „Heilung braucht Wahrheit“ (inkl. Arbeitsteil). Hol dir gleich hier eine Leseprobe!

 

 

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