Neu –> Die Macht der Mutter-Rolle in der Beziehung

Neu –> Die Macht der Mutter-Rolle in der Beziehung

Paarberatungen nehmen bei uns sehr stark zu. Gerade in der aktuellen Zeit, die von vielen als speziell unsicher, schnelllebig, gefährlich oder „unfreundlich“ wahrgenommen wird, ergibt sich natürlich auch auf der Beziehungsebene – nicht nur auf der Job-Bühne – sehr viel Reibung. Wer nun darauf bedacht ist, die Beziehung und die Familie als Zufluchtsort mit Harmonie und Sicherheit auszubauen, muss enttäuscht werden und das nicht nur wegen des Zeitgeistes. Für uns in der Praxisarbeit, ist betreffend Partnerschaft das jeweilige Rollenverhalten sehr spannend zu beobachten. Was ich damit meine, kannst du im folgenden UMA LIFE-Praxis Beispiel gut nachvollziehen. Immer wieder deute ich an, wie sehr ich mit den Männern mitfühle. Vor allem haben sie gegen die Mutter-Rolle keine Chance. Viele Frauen ziehen bei diesen Äusserungen sofort den Kopf ein oder gehen zum Gegenangriff über, weil sie sich der „Mutter-Macht“ meist gar nicht bewusst sind. Oder sollte ich sagen, des „Macht-Missbrauchs“ nicht bewusst sind? Mach dir nun selbst ein Bild und mach dir auch gleichzeitig klar, wie die Rollen im echten Leben „art-gerecht“ gelebt werden wollen. Im vorliegenden Fall am plakativen Beispiel der Mutter-Rolle  in der Partnerschaft. Es geht um unbewusste Machtaspekte der Frau gegenüber dem Mann, besonders in ihrer stärksten Rolle als Mutter. (Übrigens, den kompletten Text findest du in meinem Buch „BeziehungsDynamit“, Seite 57)   UMA LIFE-Praxis Mann und Frau lernen sich nach enttäuschenden Vorerfahrungen kennen. Sie verlieben sich und am Anfang ist alles nur rosarot und himmelblau. Übrigens: Derjenige, der mehr verliebt ist, ist dadurch grundsätzlich in der Ohnmacht in der Beziehung. Die Prägungen aus ihrer Kindheit, durch Aussagen von Eltern und anderen Erwachsenen, wirken – wie bei allen... mehr lesen
Die Konzentration auf das Wesentliche

Die Konzentration auf das Wesentliche

In unseren Seminaren sprechen wir häufig vom Wesentlichen. Die Konzentration auf das Wesentliche. Natürlich werden wir auch immer gefragt, wie man das macht? Mit „machen“ hat das nichts zu tun, sondern mit „weglassen“. Dann kommt die nächste Frage: „Ja, was soll ich denn weglassen?“ Provozierend antworte ich dann schon mal: „Das, was du am meisten liebst, was du nicht freiwillig abgeben würdest.“ Gerade weil diese Frage so häufig immer wieder erscheint, mache ich es heute mal richtig kurz. Keine langen Erklärungen, gut zu verstehen und sogar als Liste. Ganz Schlaue fangen dann einfach oben an und suchen erst die vermeintlich harmlosen Aspekte heraus und schleichen sich nicht vorsichtig heran. Die Menschen wollen alles „Verheissungsvolle“ haben, aber sich von nichts trennen. Ich habe mal im Seminar an dieser Stelle zu dem Thema „Weglassen“ einen Tipp, einen Hinweis mit gleichzeitigem Lächeln gegeben: „Alles, was du in den letzten zwei Jahren nicht mehr angepackt hast“. Ein Teilnehmer nahm das wörtlich und das hatte dann schon sehr starke Folgen. Mehr möchte ich jetzt dazu nicht ausführen. Denken könnt ihr ja jetzt was ihr wollt. Deshalb ist auch die Liste so gehalten, dass ich jetzt nicht für die Schäden verantwortlich gemacht werden kann. Ihr wisst schon, was ich meine. Ok … long story short …   Die Konzentration auf das Wesentliche Wie geht das? Was ist das Wesentliche? Das Wesentliche ist die Befreiung vom Unwesentlichen. Was ist das Unwesentliche? Das Unwesentliche ist alles das, was vom Wesentlichen ablenkt. Alle Ablenkungen durch vergängliche Dinge, die nicht zu kontrollieren und zu sichern sind. Alles, was abhängig macht. Alles, worauf ich keinen Einfluss habe. Alles, was Mühe... mehr lesen
Eifer sucht das, was Leiden schafft

Eifer sucht das, was Leiden schafft

UMA LIFE Praxis  (Hinweis: Der Begriff „Partner“ wird nachfolgend jeweils für beide Geschlechter eingesetzt)     Liebe Ursula Das Thema, das mich in der Vergangenheit bis heute am meisten quält, ist die Eifersucht. Der physische Schmerz, den die Gedanken der Eifersucht auslösen, sind kaum auszuhalten. Der empfundene Schmerz liess mich zu einem Raubtier werden. Ich hatte diverse Beziehungen und war auch schon verheiratet. Immer, wenn ich länger mit einem Mann zusammen bin, kommen diese quälenden Gedanken und ich erahne hinter allem einen Betrug. Von Vertrauen keine Spur, auch wenn mein aktueller Partner mir noch so die Treue schwört. Mit der Eifersucht fühle ich nicht nur die Verlustangst, sondern auch die Existenzangst sehr stark. Es macht mich fertig, wenn ich bedenke, dass ich einen Partner brauche, um glücklich zu sein. Ich brauche tatsächlich einen Partner, um mich gut und genügend zu fühlen. Was mir diese Erkenntnis sagen will? Vermutlich, dass ich mich selbst nicht mag und deshalb die Bestätigung von jemandem brauche, den ich toll finde, um mir zu beweisen, dass ich doch in Ordnung bin. Nur um kurz darauf dem selben Mann zu unterstellen, dass er wohl sicher doch lieber eine andere wollen könnte, da ich ja nicht gut genug bin. Damit wäre ich dann die Zurückgelassene und das wäre schrecklich, weil ich mich ja nicht mag und deshalb nicht mit mir alleine sein möchte. ….. So oder ähnlich wird Eifersucht im täglichen Leben beschrieben, sofern einem das Thema überhaupt bewusst ist. Doch was ist Eifersucht eigentlich wirklich? Eifersucht ist ein Symptom wie jede andere Sucht und entsteht grundsätzlich durch ein Mangelbewusstsein! Suche ist immer Mangel und zur Sucht... mehr lesen
Das grosse Krisengeschrei

Das grosse Krisengeschrei

Oh Mann … warum sprechen die Menschen nur noch über Krisen? Warum nicht über Visionen? Auf einer unserer Veranstaltungen letzte Woche fragte mich eine Teilnehmerin: „Warum bietet ihr nicht auch wie andere Krisenpakete an? Tipps und schnelle Hilfe für Krisensituationen. Ich selbst und auch viele in meiner Umgebung stecken in tiefen Krisen, sei es beruflich, in der Beziehung und auch finanziell. Es wird auch immer schlimmer. Ich brauche da Hilfe und bin total überfordert, es geht alles drunter und drüber.“ Oh ja, da war ich in meinem Element: Hilfe zum Krisen meistern. Hilfspakete schnüren!! Bitte, schaut mal ganz genau hin. Erst, wenn ich glaube, dass ich Hilfe brauche, beginnt die Krise. Ich spreche natürlich hier nicht von Erdbeben und Überschwemmungen. Niederlagen und Krisen werden zu Verkaufsschlagern. „Schau, mir geht’s genauso schlecht wie dir! Lass uns gemeinsam schauen, wie wir da raus kommen.“ Krisen!? Gibt es sie wirklich? Oder sind es nur Sichtweisen? Das Verkehrte und Falsche liegt immer im Auge des Betrachters. Niederlagen sind Bezeichnungen von Vorstellungen, wie es besser sein sollte. Je höher ich strebe, desto tiefer ich „nieder-falle.“ Da legt‘s dich nieder! „Nach dem Aufschwung in den Hochmut, kommt der Fall in die Demut.“ „Erkenntnisse der Demut geschehen still, sonst dienen sie wieder nur der unbewussten Optimierung alten Hochmuts.“ Krisenmanagement ist das aktuelle Schlagwort. Um dieses Management zu betreiben oder zu verkaufen, muss man natürlich erst Krisen kreieren. So hat man nun wieder etwas zu optimieren oder etwas zu verkaufen. „Care-Packages“ bieten sich da ganz besonders an. Tipps und Tricks zum Überleben. Unzerstörbare Kompasse und vielleicht auch haltbares Schwarzbrot in Dosen. Täuschen und tarnen, tot stellen oder... mehr lesen
Beziehung als Prozess der Selbstzumutung

Beziehung als Prozess der Selbstzumutung

Der Mut zur Selbstakzeptanz ohne „Wenn und Aber“ ist die Basis zur individuellen Unabhängigkeit auf den verschiedenen Ebenen des Lebens. Niemand kann seinen Lebensprozessen ausweichen, trotz aller Versuche. „Du kannst dem Schicksal nicht entfliehen.“ Diese Weisheit kennt doch jeder. Die Prozesse vermeiden zu wollen, ist purer Widerstand und der schneidet uns nicht nur von uns selbst, sondern auch vom wirklichen Leben ab. Nur das ZULASSEN gibt uns die Möglichkeit, alles auszudrücken, was gelebt werden will. Die „grosse Lebenskunst“ besteht also im Aushalten von sich selbst, mit allen emotionalen „Möglichkeiten“ die es gibt. Was du nicht lebst, lässt dich nicht leben. Als dafür notwendige Reflektion in diesen Prozessen der Selbsterkenntnis dient die Beziehung. Natürlich in erster Linie die unmittelbare „Partnerschaft“, aber auch erweiterte Formen im gesamten Bezugssystem. Die nachfolgenden anschaulichen Ansichten einer Klientin (von ihr genehmigt) sind so klar und deutlich, dass ich hier an dieser Stelle gar nichts mehr erklären will und kann. Das müsst ihr einfach lesen. Eindeutiger geht es nicht. ——— Mein Ex meinte einmal, wenn er nicht bei sich sei, könne er kein vollkommenes JA zu einer Beziehung spüren. Dabei liegt es doch irgendwie auf der Hand, dass eben genau diese zwei Aspekte einander bedingen. Die Beziehung im Aussen dient lediglich als Spiegel für die Beziehung zu sich selbst. Man kann es nun drehen und wenden wie man will – kein Ja zu sich selbst, kein Ja zur Beziehung; kein Ja zur Beziehung, kein Ja zu sich selbst … Die Auslegung liegt im Auge des Betrachters … wir filtern ja stets so, dass es in unser Schema passt. Oft vergisst man dabei, dass man bei der... mehr lesen
Ich lebe mich jetzt selbst …

Ich lebe mich jetzt selbst …

Letzte Woche traf ich einen ehemaligen Teilnehmer unserer Seminare. Er erklärte mir stolz, dass „er sich nicht mehr leben lasse, sondern jetzt selbst lebe“. Ich war neugierig, was mit ihm geschehen war und wir beschlossen, zusammen einen Kaffee zu trinken. „Die konzentrierte Selbstbeobachtung und schonungslose Reflektion habe ihm die Augen geöffnet. Er sehe jetzt alles aus einer anderen Perspektive. Es hätte ihn zunächst erschreckt und dann auch entsetzt, wie sehr er vorher ungeprüfte Sichtweisen, Einstellungen und Standpunkte einfach übernommen und ihnen vertraut hätte.“ Ich hörte einfach nur zu und wollte seine Begeisterung über seinen Prozess nicht unterbrechen. Er war so richtig in Fahrt. Er liess seinen Emotionen vollen Lauf. Es war so, als hätte er die Entdeckung seines Lebens gemacht. Ich dachte mir, damit könnte ich ihn glatt vor einem grossen Publikum auf die Bühne stellen, wo er doch sonst eher sehr zurückhaltend und introvertiert war. Natürlich habe ich ihm auch ein paar Keywords entgegen geworfen, die er sofort auffing. Ich sollte eigentlich für solche Fälle immer ein Aufnahmegerät bei mir haben. Natürlich auch für die, die meistens jammern und klagen. Natürlich gibt es ohne die schonungslose Erforschung des eigenen Selbst keine Selbst-Bestimmung. Die wenigsten Menschen wissen aber um den Unterschied zwischen dem ICH und dem Selbst und noch weniger, wie die beiden zusammenkommen und harmonieren könnten. Es geht darum, diese Klarheit zu erfahren. Das ist der grundsätzliche Prozess. Steht das ICH mit seinen ständigen Optimierungs- und Verbesserungs-Programmen im Vordergrund, um über seine Tätigkeiten etwas zu erreichen? Oder wird es genährt und geführt aus der Perspektive des Selbst-Seins? Diesen Prozess kann man nicht lernen. Man kann ihn auch nicht... mehr lesen
Die „heissesten“ Trends: Neuro? Life-Hacks? Visions-Coaching?

Die „heissesten“ Trends: Neuro? Life-Hacks? Visions-Coaching?

„… das machen wir schon seit fast 20 Jahren … ! Vor Kurzem gab jemand auf Facebook zu einer Pana-Anzeige in etwa folgendes Feedback: „Ach nett, ihr habt also auch noch eine neue lukrative Marktlücke gefunden …“ Ich fand das amüsant, denn wenn diese Person uns kennen würde, hätte sie erstens nichts von lukrativ geschrieben – wir arbeiten ja im kleinstmöglichen Kreis – und zweitens ist Pana-Experience® keine neue Marktlücke, sondern bei uns schon 17 Jahre alt! Natürlich kann ich die Reaktion der Person gut nachvollziehen. Ich sehe ja selbst, was zurzeit aus jeder Ecke und Social Media Plattformen auftaucht. Es ist gerade sehr in Mode, mit Ausdrücken und vermeintlich neuen Techniken aus der Gehirnforschung nur so um sich zu schlagen. Jeder will einen Teil dieses Neuro-Kuchens haben und nennt seine Tipps und „neue“ Entdeckung dann „Life-Hacks“, „Visions-Coaching“, „Zielorientiertes Mindset“ oder einfach „ … hier lernst du, wie du dein Leben einfacher machst … “. Diejenigen, die uns schon seit ein paar Jährchen begleiten wissen, dass wir „Visionsentwicklung – Sehen, das was ist“ schon seit fast 20 Jahren anbieten. Zwar sind in den letzten Jahren die Ergebnisse von Studien, und die daraus folgenden Entwicklungen in der Neurobiologie, der Quantenphysik und der Psychoneuroimmunologie einem breiteren Publikum zugänglich. Allerdings heisst das noch lange nicht, dass diese Bereiche von den jeweiligen Anbietern auch wirklich verstanden, alltagstauglich und lebbar weitervermittelt werden. Unser Anliegen seit Jahren in unserer Bewusstseinsforschung ist es, echt wirkungsvolle Bedingungen zu schaffen und Inhalte und Techniken zu entwickeln, die jedem einzelnen das unumgängliche Selbstmanagement auch im Alltag ermöglicht. Nur das ist unser Kernpunkt. Schlussendlich geht es nicht nur darum, die... mehr lesen
Dein Körper – der Spiegel deines Bewusstseins

Dein Körper – der Spiegel deines Bewusstseins

Von jeher hat mich der menschliche Körper fasziniert. Wenn es die Umstände in meiner Jugend zugelassen hätten, wäre ich vielleicht sogar Ärztin geworden. Doch es kam anders.     Da mich das Interesse und die Neugier für körperliche und psychische Zusammenhänge jedoch nie losliessen, lag ein Studium im naturheilärztlichen Bereich sehr nahe. Was ich dann auch durchzog, sobald die Kinder aus dem Haus waren. Heute kommt mir die Begeisterung für den menschlichen Körper und Geist sehr zugute, denn der ganzheitliche „Blick“ auf einen Menschen und dessen Lebenssituation bringt viel Unbewusstes zum Vorschein. Eigentlich logisch, denn der Körper spiegelt IMMER auch den jeweiligen momentanen Bewusstseinszustand eines Menschen. Für mich ist der psychosomatische Ansatz zwar nur eines der „Werkzeuge“, um der Situation eines Klienten auf den Grund zu kommen. In meiner Arbeit ist es aber eines der effizientesten und stärksten Hilfsmittel. Schauen wir als Praxis-Beispiel einmal den Fall einer Klientin an, die vor ein paar Jahren wegen ihren unerträglichen körperlichen Beschwerden zu mir kam. Die verschiedensten Schulmediziner, die sie während Jahren schon durch hatte, waren ratlos und kamen zu den unterschiedlichsten Diagnosen. In unserer gemeinsamen Arbeit ging es dann in erster Linie darum, dass sie sich die hintergründigen Dinge erst einmal bewusst macht und aufmerksam hinschaut. Diese Hintergründe und Zusammenhänge jedoch ohne neutrale Reflektion (im vorliegenden Fall mit meiner Unterstützung) zu finden, ist schwierig. Zu leicht bleibt man in vordergründigen Krankheitszeichen stecken und verwendet sehr viel Zeit damit, im Ausschlussverfahren die Symptomatik/en zu bearbeiten. Auch wenn man den psychosomatischen Grund gefunden hat, geht es immer noch darum, den Widerstand aufzugeben, um ohne Bewertung durch „die Dinge“ hindurchzugehen. Nur so gibt es... mehr lesen
Angebot und Nachfrage – Teil 2

Angebot und Nachfrage – Teil 2

Oh Mann … machst du auch morgens dein Web auf und wirst überflutet von Angeboten über ultimatives Glück, noch mehr Erfolg, endlose Freude und Kraft, Love-Kicks, Geist in Schwung, Rückkehr der Liebe, Aktivieren des G-Punkts, Next Step to … usw.?   Angebot und Nachfrage bezeichnet grundsätzlich ein wirtschaftliches Prinzip. Es gibt jemanden, der hat etwas anzubieten und es gibt jemanden, der etwas braucht oder sucht. Nicht immer ist es so, dass beides gleichzeitig auftritt. Die Frage stellt sich nun, ob derjenige, der etwas anbietet in der „Macht“ ist und derjenige, der etwas braucht in der „Ohnmacht“. Dieser Grundsatz stand auf dem Symposium der Marketing-Experten natürlich unausgesprochen ständig im Hintergrund. Sie waren gar nicht davon begeistert, dass ich ziemlich klar und konkret das so auf den Tisch legte.   Mangelbewusstsein und Optimierungssucht? Derjenige der sucht, ist immer abhängig, weil er glaubt, dass er etwas braucht, weil ihm etwas fehlt. Dieses grundsätzliche Mangelbewusstsein – übersetzt auf das Leben – ist die Endlosschleife der Optimierungssucht. Man braucht also nur jemandem „einreden“, dass ihm etwas fehlt, schon macht er sich auf den Weg, um es zu bekommen. Wer bleibt sich schon gerne selber etwas schuldig? Natürlich gibt es immer einen „Mangel“ im funktionalen „Überlebensmodus“ von irgendwelchen Dingen. Irgendwann wird dein Kühlschrank immer mal leer. Auch das Benzin in deinem Auto jagst du durch den Auspuff. Ich spreche aber hier besonders von der Optimierungssuche nach den individuellen Lebens-Qualitäten: Ultimatives Glück, den passenden Seelenpartner, Freiheit für die Seele, Fernheilungen, Erfolg nach Mass, schnelle Lösungen die wenig kosten, der Selbsterkenntnisprozess bequem auf dem Sofa, usw. Die Hauptmasse der Menschen ist bequem und abhängig, und die grösste... mehr lesen
Schminke oder Re-Volution? – Teil 1

Schminke oder Re-Volution? – Teil 1

Ist Clarius 3.0 nur Make-Up oder wirklich Revolution? Wird hier nur Oberflächenoptimierung betrieben oder geht es hier ans Eingemachte?     „Revolutionär Neues kann immer nur bisher Verdecktes sein, denn es ist alles immer schon da. Auch die mathematische Berechenbarkeit der Naturwissenschaft erfährt fast täglich ihre Ohnmacht der Unberechenbarkeit. Wenn man darüber sprechen will, was zum Beispiel Bewusstsein ist, könnte man eigentlich erst mal nur sagen, was es nicht ist. Es geht also um Demontage. Die ist allerdings schlecht zu verkaufen.“ So habe ich vor Kurzem auf einem Symposium von anerkannten Marketingexperten argumentiert, als ich gefragt wurde, wie wir denn Marketing betreiben. Es ging um das „neue“ Neuromarketing, was jetzt wohl der letzte Schrei ist. Meine Antwort passte nun gar nicht in ihren Fragebogen.   Aber zurück zu Clarius 3.0. Dient diese Re-volution nun der Demontage und was wird mit Demontage assoziiert? Für uns hat es mit Alt und Neu zu tun. Mit Abriss und Platz schaffen für Neues. Das Alte war nicht schlecht, aber alles ist vergänglich. Die „Klammerer und Bewahrer“ unter den Menschen mögen mich gar nicht, wenn ich ihnen erkläre, dass das einzig Beständige im Universum der ständige Wandel ist. Das macht ihnen Angst. Darauf sagte doch einer im Symposium, dass wir das den Leuten anders verkaufen müssten. Die Angst ist notwendig, sonst kaufen sie das Optimierungs-Angebot nicht. Erst Angst machen, dann die Lösung bereit haben. Aha, spätestens jetzt hatte ich erkannt, was diese Experten unter gezieltem Neuro-Marketing verstanden. Wenn man nicht genau weiss was es ist, ist es einfach, denen zu erklären was es ist, die noch weniger Ahnung haben. Bleiben wir aber beim ständigen... mehr lesen
Beziehungsabhängigkeit der Kinder zu ihren Eltern

Beziehungsabhängigkeit der Kinder zu ihren Eltern

„Wer will schon eine Beziehung zu seinen Eltern?“ Dieser Satz wurde mir in einem Gespräch entgegen geschleudert und er veranlasste mich, diesen Blog zu schreiben. Das Thema Kinder und Jugendliche ist immer ein heikles Thema. Nicht wegen den Kindern oder Jugendlichen. Nein! Es sind die Eltern bzw. Erwachsenen, die das nun folgende Thema sehr oft sehr persönlich nehmen. Mal sehen, wie es dir damit ergeht. Mein Ansatz in der Praxisarbeit mit Kindern und Jugendlichen ist der gleiche, wie bei den Erwachsenen. Die Erwartung der Eltern, dass ich ihr Kind so forme, wie sie es haben möchten, kann und werde ich nicht erfüllen. Meine Erfahrung zeigt mir, wenn ich in die Tiefe der angeblichen Verhaltensauffälligkeiten gehe, also an die Ursache, stosse ich bei einigen Eltern auf Unverständnis und Ablehnung. Denn sehr oft liegt es nicht am Kind, sondern an den Eltern oder an einem Elternteil. Damit will ich nicht sagen, dass die Eltern Schuld haben. Nein, auf keinen Fall. Für mich gibt es keine Schuld, denn Kinder zeigen einzig etwas auf. Sie wollen unbewusst etwas aufdecken, was im Elternhaus nicht passend ist bzw. verdeckt wird. Deshalb sind diese sogenannten Verhaltensauffälligkeiten nichts anderes als Herausforderungen. Wenn zum Beispiel eine Mutter ihre Wut und Aggression aus „Rücksichtnahme“ unterdrückt, kann ihr Kind sich aggressiv zeigen. Das Kind lebt damit diesen Aspekt vor, den die Mutter als schlecht und böse abgespeichert hat. Das Kind fordert sie also heraus, Aggression und Wut zu fühlen. Etwas, das sie sich selbst, aus ihrer Bewertung heraus, nicht zumuten wollte. Jeder hat seine eigene individuelle Geschichte, jeder ist einzigartig. Mich prägen als Kind meine äussere Umgebung und das Verhalten... mehr lesen
Die Angst vor der Liebe

Die Angst vor der Liebe

Aus unserer täglichen Praxis … Gestern las ich in einem Journal einen Bericht über Liebe und Angst. Eine These darin war: „Wenn die empfindlichen Menschen sich doch entschliessen könnten, etwas weniger Angst zu fühlen, wären viele Probleme ganz einfach gelöst“.   Das ist doch mal eine klare Erkenntnis. Habe ich noch nie gehört … Also, macht das doch … entschliesst euch doch mal … hört sich doch einfach an. Beim Lesen des Berichtes fiel mir dann ein Klient ein, nennen wir ihn an dieser Stelle mal Tobias. Er ist jetzt durch die Hölle seiner Ängste vor seiner Liebe gegangen. Ein Leben lang war er vor seinen Gefühlen weggelaufen, wie der Teufel vor dem Weihwasser. Er war zum Experten des logischen und vernünftigen Denkens geworden. Was hat er mit mir gerungen, mich ständig in Diskussionen zu ziehen, um etwas zu verstehen. Mehrmals hat er die Frau, die er eigentlich liebte und die ihn wirklich wollte immer wieder abgewiesen, wenn es „eng“ wurde. Er hatte Angst vor der Liebe, weil er sie nicht kontrollieren konnte. Unberechenbares und Ungewisses war ein Horror für ihn. Als er dann endlich bereit war sich diesem Prozess zu stellen, erschöpft, müde und resigniert vom Widerstand, war es zu spät. Sie wollte nicht mehr. Er beschreibt das, was er dabei erlebt hat, als „grausam“. Doch warum hatte er sich nicht schon früher „ergeben“. „Immerhin fühlte ich danach eine unglaubliche Kraft, Zuversicht und Selbstvertrauen …“ Nun ist es aber so, dass Angst genau so elementar ist wie Liebe. Eine universelle Gesetzmässigkeit. Es sind die beiden Polaritäten, in dessen Spannungsfeld wir leben. Sie bestimmen uns. Da wo das eine... mehr lesen
„Wer“ ist der Schmerz

„Wer“ ist der Schmerz

Psychoenergetik oder äussere Ursache? Jeder kennt das, ein Schmerz oder ein Stich im Körper, ohne Vorwarnung einfach so. Ein Schreck, ein Schock? Jeder geht damit individuell um. Die einen versuchen aus Zeitgründen ihn zu verdrängen oder auch weil sie ihn nicht so stark empfinden, um etwas dagegen zu unternehmen. Die anderen rennen gleich zum Arzt, aus einer Angst heraus an etwas ernsthaftem erkrankt zu sein. Wie gesagt, es ist immer individuell. Irgendwann kommt die Frage, ist der Schmerz psychisch oder physisch? Habt ihr euch diese Frage schon einmal gestellt? Schmerzen sind schlussendlich immer „Beides“ – psychisch und physisch. Je länger ein Schmerz dauert, desto mehr verbindet das Gehirn den Schmerz mit den hervorgerufenen Emotionen. Ausserdem verknüpft es auch die Erfahrungen vergangener Schmerzepisoden. Das nennt man dann Schmerzgedächtnis! Dabei geht es nicht mehr um den Schmerz an sich, sondern um das, was das Gehirn (Bewusstsein) daraus macht. Diese unbewussten Potenzen sind dann psychoenergetische Bewegungen, die im gesamten Körper-Geist-Apparat wirken. Hier ein Fallbeispiel: Eine 40jährige Klientin litt unter extremen Herzrhythmusstörungen, Eisenmangel, Verdauungsproblemen sowie einer Endometriose (Erkrankung der Gebärmutterschleimhaut). Sie hatte täglich starke Schmerzen, war mit ihrer körperlichen Kraft am Ende und war kaum noch in der Lage ihren Haushalt zu versorgen. Es wurde dann eine Herzklappeninsuffizienz diagnostiziert, die Gebärmutter wurde entfernt und eine neue Herzklappe bekam sie auch noch. Damit hätte dann eigentlich alles gut sein müssen und sie hätte sich unbeschwert ihrem Leben widmen können. Doch nein, so einfach geht das nicht, denn die Ursache aller Beschwerden und körperlichen Differenzen ist auf der Bewusstseinsebene abgespeichert. Das zeigte sich auch bei ihr. Sie fühlte sich trotz aller Massnahmen für ihren Körper... mehr lesen
Ver-rückte Zeiten

Ver-rückte Zeiten

Mal ganz ehrlich, was ist in deinem derzeitigen Glaubenssystem das kleinere „Übel“ – ver-rückt oder chaotisch zu sein? Falls du zufällig beide „Möglichkeiten“ bewusst als persönliche Qualitäten für dich in Anspruch nimmst – herzliche Gratulation! Denn du hast mit Sicherheit zurzeit sehr viel mehr „Spass“ in deinem Leben, als diejenigen, die sich nach der „alten“ Normalität und Ordnung sehnen und krampfhaft versuchen diese wieder herzustellen. Zugegeben, im funktionalen Alltagsbetrieb können Chaos und Ver-rücktheit sehr oft sehr störend wirken, auch wenn man immer häufiger Sprüche wie „die Welt spielt verrückt und hier ist die Zentrale!“ auf T-Shirts, Tassen oder Autos lesen kann. Zweckoptimismus? Sicher auch … Doch die Sichtweisen sind immer abhängig von der eigenen individuellen Ein-Stellung. Oder wie siehst du dich und deine Welt? Egal welche Art von Antriebskraft (Wut, Angst, Freude, Aggression, Lust …) dich gerade dazu bewegt, dich zu spüren und durchzusetzen. Etwas Ver-rücktheit und ein bisschen Chaos können nicht schaden. Denn auf den zweiten Blick hat beides seinen Reiz – TRY AND ERROR. Das erleben wir jedenfalls gerade mit unserem neuen Buch, das Ursula und ich zusammen geschrieben haben. Es heisst „Grausam und wahr – Das Radikale wahrer Liebe“. Das Feedback eines der ersten Probeleser des Buches war: „Ver-rückt geniale Sichtweise auf das Thema, das als solches ohnehin unfassbarer und chaotischer gar nicht sein könnte …“ Es gibt viele Menschen, die die Liebe als absolute Ver-rücktheit bezeichnen und sich aus Erfahrung davor hüten, sich nochmals auf dieses chaotische oder eben schreckliche Abenteuer einzulassen. In Anbetracht dessen, dass Liebe nichts anderes als Leben bedeutet, kannst du dir wohl lebhaft vorstellen, dass dieser Widerstand einer „Lebens-Verweigerungs-Massnahme“ gleichkommt. Wenn... mehr lesen
TRY AND ERROR

TRY AND ERROR

Wie die Angst, werden Enttäuschungen und Frust von den meisten nicht mehr als brauchbare Hinweisschilder wahrgenommen, die zu einem „Halt Stopp, was läuft hier eigentlich?“ führen könnten. Stattdessen wird das getan, was der Mensch mit seinem ausgeklügelten Ego-Verstand so gut und so gerne tut – er/sie projiziert das eigene Dilemma nach aussen. Etwa gleichzeitig entwickelt sich bei den meisten, fast unbemerkt, die enorme Fähigkeit des Kompensierens. Dabei kommen nicht selten sehr erstaunliche Ablenkungsmanöver von sich selbst zum Vorschein. Dazu müssen Süchte jeglicher Art genauso herhalten wie andere Menschen. Kaum verwunderlich, dass die Beziehungssucht zur grössten aller Süchte zählt. Es lebe die „Selbstverhinderung“! Nun scheint klar, dass dieses Prinzip nicht nur auf der persönlichen Partnerschaftsebene greift. Es beeinflusst jede Situation, in der wir mit jemandem in Bezug treten, in welcher Weise auch immer. Dazu gehört primär die Beziehung zu dir selbst, denn die „Selbstverhinderung“ wirkt seit deiner ersten Stunde. Geht es also einzig darum, dass du dich dir selbst stellst und lernst dich auszuhalten? Könnte es sein, dass genau das eine deiner unbewusst grössten Ängste ist? Bist du vielleicht so selbstverliebt in deine selbst erschaffene Ego-Persönlichkeit, dass du sie nicht „verlassen“ kannst/willst? Alles Fragen, die durchaus zu einem unangenehmen Selbstgespräch führen können. Doch ganz offensichtlich sind gerade zurzeit immer mehr Menschen zu solchen Gesprächen bereit. Die Arbeit von Klaus und mir ist in erster Linie sehr persönlich, individuell und vor allen Dingen tiefgreifend und nachhaltig, weil sie „face to face“ wirkt. Die Dynamik einer Gruppe ist ebenfalls sehr unterstützend. Wir werden immer wieder zu Grossveranstaltungen eingeladen, um vor hunderten oder gar tausenden von Menschen Vorträge, Seminare und Events abzuhalten. Doch... mehr lesen
… rege mich tierisch auf!

… rege mich tierisch auf!

Der nachfolgende Blog zeigt eine sehr typische Situation auf der beruflichen Bühne. Nicht nur, dass wir in diesem Bereich mit Zweckbeziehungen klarkommen müssen, können wir uns sehr oft die Kollegen und Kolleginnen nicht aussuchen. Die meisten Menschen verbringen den grössten Teil ihres Lebens am Arbeitsplatz und müssen sich dort mit Menschen abgeben, die sie im privaten Umfeld mit Sicherheit meiden würden. Die nachfolgende „Geschichte“ einer Klientin ist als Situation nicht selten und auch wenn es die berufliche Ebene betrifft, enthüllt sie doch darüber hinaus IMMER enorm viel über den Menschen, der die Geschichte erzählt. Natürlich ändern sich die Storys im Detail immer etwas, doch kannst du sicher nachvollziehen wie es sich anfühlt, wenn man sich „tierisch“ über jemand anderen aufregt. Erfahre deshalb in meinem Kommentar – UMA LIVE-Praxis – aus welchen anderen Blickwinkeln solche Situationen auch noch beobachtet werden können.  ————————— Liebe Ursula Ich brauche ganz dringend deine berühmte „Faust aufs Auge“. Also, ich meine natürlich deine klare Art, verzwickte Situationen auf den wesentlichen Punkt zu bringen. Ich brauche das gerade sehr, weil ich ganz und gar nicht mehr durchsehe. Die Situation kommt dir vielleicht wie eine Lappalie vor, aber mich verfolgt das Ganze bis in meine Freizeit. Es geht um zwei neue Arbeitskollegen, die meinem Team Anfang Jahr von einer anderen Abteilung zugewiesen wurden. Die junge Frau ist 22 und der „Junge“ 19. Die Umstände des allgemeinen Personal-Transfers in unserer Unternehmung sind natürlich auf Reorganisation bzw. Sparmassnahmen zurück zu führen. Beide bringen auf ihre Weise mein eingespieltes Team dermassen durcheinander und das nicht etwa weil sie sich erst noch ins Team einfügen müssen, sondern wegen ihrem arroganten, überheblichen... mehr lesen
Körper-Geist-Apparat / Body-Mind-System

Körper-Geist-Apparat / Body-Mind-System

Vor ein paar Tagen bin ich über einen meiner alten Texte buchstäblich gestolpert. Die Essenz daraus ist so simpel wie komplex zugleich … Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von Krankheit. Gesundheit ist das Bewusstsein, dass es „Krankheit“ gar nicht gibt. Natürlich ergeben sich daraus haufenweise neue Ideen …   Ist demnach jede Krankheit eine Illusion? Bildest du dir deine Krankheit womöglich nur ein? Unterliegt jeder da draussen mit einer schweren Krankheit einem riesen Irrtum? Was, wenn dem so ist? Was, wenn es Krankheit nur gibt, weil du an das Konzept glaubst? Müsstest du in diesem Fall dann nicht auch den Tod, das Sterben, unsere körperliche Existenz und die Materie an und für sich als „Einbildungs-Konzept“ entlarven? Falls in dir jetzt Wut oder Entrüstung deswegen aufkommt, scheine ich bei dir einen Knopf gedrückt oder eben den sogenannten Nerv getroffen zu haben. Dann hast du dich nämlich bereits mit dem Konzept Krankheit arrangiert und demzufolge identifiziert. Du willst, oder besser du musst nun diesem Glauben entsprechend fühlen, denken und handeln. Das heisst, du wirst wohl tatsächlich in deinem Leben irgendeine Krankheit mit „Leben“ erfüllen. Warum das so ist? Weil dein ICH alles unterstützt, was seinen Erhalt und das Überleben als Individuum begünstigt, selbst wenn es dabei irgendwann draufgeht. Du weisst und kannst selbst wahrnehmen, welchen Einfluss „negative“ Glaubensautomatismen auf dich und deinen Körper haben. Der Einfluss ist in beiden Fällen praktisch gleich. Es sind die Auswirkungen auf deine Körperzellen und deren Verhalten, die den Unterschied machen. Ich möchte in diesem Blog nicht auf medizinische Details eingehen. Es ist das Body-Mind-System, für das ich dich sensibilisieren möchte und falls du ein Schüler... mehr lesen
Bin ich gut genug?

Bin ich gut genug?

Die Frage „bin ich gut genug?“ kennst du mit Sicherheit. Man könnte fast sagen, dass diese Frage ein latentes Grundrauschen in den menschlichen Hirnwindungen darstellt seit es den Menschen gibt. Vor ein paar Tagen bekam ich eine Hilferuf-E-Mail einer Klientin, die diese „Frage der Fragen“ sehr markant zum Thema machte. Den ungefähren Inhalt der Mail mit meinen Kommentaren findest du in diesem Blog-Beitrag. Dieser ist in der typischen UMA LIFE-Praxis Manier gehalten. Wer meine Bücher schon kennt weiss, dass es sich dabei um authentische Fallbeispiele handelt, die auf echten Erfahrungen konkreter Personen handelt.   Liebe Ursula, bin ich gut genug? Diese Worte beschäftigen mich schon seit ich denken kann. Sie tauchen immer wieder auf und drangsalieren mich. Es kommt mir so vor, als ob ich immer wieder mein Dasein rechtfertigen müsste. Ja ich habe viel erlebt und habe einen großen Freundeskreis. Zurzeit bin ich in keiner Partnerschaft, da ich die Schnauze voll davon habe, immer wieder die Erwartungen der anderen zu erfüllen. Dennoch erwarte ich konkrete Antworten von meinem Umfeld auf die alles entscheidende Frage: Bin ich gut genug? Natürlich hält man mich für mehr als genügend, doch kann ich das wirklich glauben??? UMA: „Sie sucht nicht wirklich nach der Bestätigung „gut genug zu sein“. Sie will im Gegenteil ihren Mangel bestätigt sehen, nämlich dass sie ungenügend ist. Sie glaubt selbst, dass sie ihr Dasein rechtfertigen müsste und tut dies, indem sie aus alten Prägungen heraus sich selbst limitiert. Wer sich unbewusst als Opfer outen „muss“, muss sich „klein machen“. Ansonsten muss er/sie womöglich noch die Verantwortung für sein/ihr Handeln übernehmen.“   Du hattest Recht Ursula, dieses „Spiel“ macht... mehr lesen
Der Schein heiligt die Mittel

Der Schein heiligt die Mittel

In letzter Zeit werde ich von allen Seiten auf die aktuelle Weltlage angesprochen und viele wollen meine Sichtweise dazu hören oder lesen. Meistens stellt sich sehr schnell heraus, dass sich die wenigsten Menschen ihre eigene schöne Geschichte zum jeweiligen Thema, von einer anderen Meinung versauen lassen wollen. Die erstaunlichsten emotionalen Glanzbilder formen ihre begrifflichen Bezugsrahmen und dürfen von der Wahrheit, bzw. von Fakten, nicht gestört werden. Ein schöner Schein „heiligt“ die Mittel, indem aus einer faktischen Situation eine schöne emotionale Geschichte hervor gezerrt wird. Diese Perspektive erlebst du tagtäglich in allen Medien und das nicht nur weil es sich besser verkauft. Sondern weil ein Großteil der Menschen, mit wirklichen Fakten allein – ohne emotionale Geschichte dahinter – einfach nicht klarkommt. Wir sehen es so wie wir es sehen wollen und müssen, sonst wird die Wirklichkeit plötzlich brutale Realität. Das solltest du jetzt keinesfalls als Vorwurf oder Kritik auffassen – denn das ist Fakt! Wenn sich in dir jetzt trotzdem Widerstand regt, dann nur deshalb, weil dir etwas in der Aussage nicht in dein Bild passt. Auch ok. Damit hätten wir jetzt wenigstens eine Diskussionsbasis, oder? Und pass auf, genau darum geht es den meisten Menschen, ums diskutieren und nicht ums miteinander reden oder austauschen. Beim Diskutieren muss immer einer recht haben. Das Gegenteil davon wäre das „sich mitteilen“. Hier werden einzig Informationen ausgetauscht, ohne vom Gegenüber eine Bestätigung in Form von Zustimmung oder Ablehnung zu erwarten. Diese Kommunikationsform verlangt aber den meisten alles ab, weil es dabei oft zu sachlich zugeht. Außerdem braucht das Ego im Kontakt mit einem äußeren Du einfach Beifall oder Buhrufe, um reagieren zu können.... mehr lesen
Füttern wir mit Essstörungen nur hungrige Herzen?

Füttern wir mit Essstörungen nur hungrige Herzen?

Es ist nichts Neues, dass sich in meiner Praxis junge Mädchen und Frauen mit Essstörungen die Klinke in die Hand geben. Nur die Intensität, mit der dieser ungewollte Trend seit Jahren aufrechterhalten wird, lässt darauf schliessen, dass die Ursachen sehr viel tiefer oder eben individueller verborgen liegen als von der allgemein Psychologie allgemein hin vermutet. Natürlich haben Essstörungen mit einem verfremdeten Selbstbild zu tun. Da spielt es tatsächlich keine grosse Rolle, ob es sich beim Symptom um Magersucht, Bulimie, Fresssucht oder gleich alles miteinander handelt. Doch gerade weil es sich um psychosomatische Krankheiten handelt, sind die Ursachen immer individuell angesiedelt. Wenn dann ein Betroffener endlich einmal vor einem Psychotherapeuten, Arzt oder eben mir sitzt, ist sie/er bereits an dem Punkt, an dem etwas gravierendes passiert ist. Vorher wird erst einmal lange Zeit verleugnet, als wenn das eigene Verhalten einen umbringen könnte. Für Betroffene ist der Schritt „nach draussen“ unheimlich schwierig. Sich einzugestehen Hilfe zu brauchen, fällt keinem leicht. Hier greifen nochmal andere Kontrollmechanismen, was einen Schritt heraus fast unmöglich machen kann. Warum? Zu lange hat man daran gearbeitet seine „Techniken“ zu perfektionieren – Widerstände zu bekämpfen. Zu oft hat man die Menschen, die einem zum Essen zwingen wollten verabscheut. Zu sehr hat man sich wegen all diesen Gründen zurückgezogen und glaubt nun allein um sein Überleben zu kämpfen. Auch eine Essstörung läuft unter dem Prinzip „Macht und Ohnmacht“ und ruft deshalb auch den starken Drang nach Kontrolle auf den Plan. So schöpft ein Magersüchtiger seine Macht aus seinem Kontrollzwang. Seine brachiale Selbstdisziplin nicht essen zu „müssen“, treibt ihn/sie bei Erfolg euphorisch an. Die Bulimie schenkt vermeintliche Erleichterung, wenn der... mehr lesen
Sich erinnern bedeutet entrümpeln, statt zu renovieren!

Sich erinnern bedeutet entrümpeln, statt zu renovieren!

Viele Menschen kommen zu uns, weil sie Klarheit möchten, weil sie unzufrieden, frustriert oder gar bereits deprimiert sind. Sie beschreiben dann oft dieses latent vorhandene Gefühl, das sich in Gedanken etwa so anhören könnte: „Hey, etwas fehlt, nur was?“ Im normalen Alltagsbewusstsein stören solche „Juckreize“ jedoch. Weshalb dann gleich nachgeschoben wird: „Was grübelst du eigentlich? Und weshalb solltest du dich leer und unzufrieden fühlen? Du hast doch alles!“ Zugegeben, in unseren Breitengraden sind solche Ego-Einwände nicht unberechtigt, wenn auch nicht sehr hilfreich. Solche und ähnliche Zwiegespräche können jahrelang immer wieder aufkommen, auch wenn man von aussen betrachtet tatsächlich alles zu haben scheint. Immer wieder drückt das Gefühl dieser inneren Unruhe durch. Speziell in Momenten, in denen die üblichen tollen Kontroll- und Ablenkungsmanöver(arbeiten, fernsehen, shoppen oder andere Drogen …) des bisherigen Alltags nicht mehr greifen. Spätestens dann, wenn sich der geistige „Juckreiz“ zu einem anständigen „Ausschlag“ entwickelt hat, hält man sich selbst kaum noch aus. An diesem Punkt angelangt, wird die Suche nach schnellen Lösungen im Aussen intensiviert, um den „hässlichen Ausschlag“ von jetzt auf gleich loszuwerden. Da es sich dabei nur um oberflächliche Ich-Verbesserung handelt, wird damit das Mangelgefühl noch weiter verstärkt. Eine kurze Verschnaufpause durch eine vermeintlich heilende Therapie suggeriert einem zwar, dass das Ego wieder etwas netter mit einem umgeht. Das Gefühl der „Unvollständigkeit“ nagt jedoch weiter an den Nerven. Natürlich wünscht man sich, dass wenigstens in diesem Bereich einmal kein Ausschlussverfahren nötig ist. Doch gerade hier ist es sehr nötig und mehr als wichtig. Zu erfahren, was nicht stimmig ist kann Möglichkeiten freilegen, die zu einem passen. Wer in diesem Prozess nicht einfach aussteigt und dran... mehr lesen
Wie zufrieden bist du mit deiner Angst vor dem Leben?

Wie zufrieden bist du mit deiner Angst vor dem Leben?

Kannst du dein Leben so nehmen, wie es gerade ist? Gelingt es dir, dich selbst so zu nehmen, wie du bist? Warum glaubst du fällt es dir so schwer, dich und dein Leben so zu leben, wie es sich zeigt? Antwort: Weil du Angst hast! Aber … keine Angst, du bist damit nicht alleine! Nur, was ist das für eine Angst und was bedeutet eigentlich Angst? Bei der Angst geht es eigentlich nie darum, dass wir Angst haben vor dem, was wir tun. Es ist immer eine unbewusste Angst vor den Folgen und Konsequenzen. Angst hat auch immer etwas mit Schuld, Scham und damit auch mit Strafe zu tun. Wir haben also Angst davor bestraft zu werden und versuchen unbewusst, die höchste Strafe zu vermeiden, nämlich unseren Tod. Jedem ist auf irgendeiner Ebene klar, dass mit jeder Geburt in die Sichtbarkeit, der Tod und das Ende ebenfalls vorprogrammiert sind. Mit der unbewussten Angst vor dem Tod haben wir also gleichzeitig eine unbewusste Angst vor dem Leben. Die Folge: Viele fangen gar nicht erst an zu leben, weil sie Angst davor haben, dafür bestraft zu werden … und die schlimmste Strafe ist der Tod. Die Angst, sich zu erlauben wirklich lebendig zu sein, ist somit nicht Lebensangst, sondern eine gut getarnte Todesangst. Zum Glück gibt es da aber noch den Verstand. Der ist nicht nur sehr geschickt im Ablenken und Tarnen, sondern auch im Verhindern und Kontrollieren. Dieser Verstand gibt dir voller Überzeugung und Elan „falsche“ Hinweise, die dich jedoch einzig von dir selbst und deiner Individuellen Wahrheit wegführen. Das Ego, mit all seinen „falschen“ Identitäten, wird kreiert oder sollte... mehr lesen
Endlich Chaos – Gott sei Dank!

Endlich Chaos – Gott sei Dank!

Manchmal braucht es einfach eine richtig gute Katastrophe, um wieder „wach“ zu werden! Wovon aufwachen? Wie wäre es zum Beispiel mit dem Aufwachen aus der tiefen Trance der eigens zugelegten Realität, dem Hamsterrad der täglichen, nervtötenden Routine und deshalb tödlichen Hypnose?   Wetten, dass für viele die bevorstehenden Feiertage eine hervorragende Ausgangslage für familiäre Katastrophen, zwischenmenschliche Verwirrungen und häuslichen Stress bietet? Dass ich damit nicht nur auf die Küche anspiele, ist ja wohl klar. Wozu Chaos ideal ist? Chaos soll ideal sein? Ja tatsächlich und damit meine ich nicht eine neue Wortkreation, sondern Chaos, das nach Wikipedia wie folgt beschrieben wird: Ein Zustand vollständiger Unordnung, heillosem Durcheinander und Verwirrung. Genau dieses Chaos dient dazu, sich wieder an sich zu erinnern. Sich über die eigenen Visionen zu besinnen. Es geht also um das Sehen und Erinnern, was uns ausmacht und sich durch uns ausdrücken will. Also her mit den Katastrophen. Vielleicht tut‘s ja auch ein richtig schöner Zoff „unter“ dem Weihnachtsbaum? Egal, endlich wieder frei und gefährlich leben. Ganz nach dem Motto: Das Unmögliche ist immer das Nächstmögliche! Das Ziel ist ohnehin schon angelegt (Lebens-Drehbuch) und deshalb unwichtig – es geht einzig und allein um das Erleben. Sich zu verlieren heisst sich befreien! Wehre dich also nicht gegen Chaos und Katastrophen, sondern gehe noch tiefer hinein und damit hindurch. Erst dann wird sich die innere Einstellung mit neuer Energie auf das neue Jahr einlassen können. Deshalb pfeif auf scheinheilige Heiligkeit an Weihnachten und nutze diese Zeit für eine ehrliche Bestandsaufnahme. Setze auf volle Lebensenergie, statt leere Perspektiven. Burn-In, statt Burn-Out. Lust statt Frust. Alles klar? Alles Clarius! *Klaus*   …………..... mehr lesen
Weshalb du Unabhängigkeit nicht TUN kannst.

Weshalb du Unabhängigkeit nicht TUN kannst.

Im September startete eine neue „Klasse“ in den Remember Prozess®. Für Klaus und mich ist auch nach so vielen Jahren der R1 immer noch sehr spannend. Nicht etwa, weil wir von einzelnen Teilnehmern überrascht würden – schliesslich machen wir unsere „Hausaufgaben“. Nein, es ist die allgemeine Start-Dynamik der Gruppe, die sich jedes Mal sehr interessant darstellt. Jede Gruppe besteht eigentlich aus unabhängigen, individuell einzigartigen Menschen. Ich sage deshalb eigentlich, weil bei näherer Betrachtung das Unabhängige dann leider doch auf der Strecke bleibt. Individuell einzigartig sind wir alle! Doch spätestens in der Interaktion mit anderen – und speziell in einer „definierten“ Gruppe – fällt die Unabhängigkeit bei 95% der Menschen flach. Warum? Weil sie zur Gruppe dazu gehören wollen, sind sie automatisch von den Meinungen der anderen abhängig. Damit kommt dann auch das Einzigartige des Einzelnen nicht so recht zum Vorschein und das nicht nur, weil er/sie vielleicht nicht zu Wort kommt. Was ist Unabhängigkeit? Zuerst einmal ist Unabhängigkeit immer eine Frage der persönlichen Einstellung. Sie ist durch Taten und Handlungen nicht zu erreichen, auch wenn es so erscheint. Unabhängigkeit kann man also nicht TUN, unabhängig kann man einzig SEIN. Alle sichtbaren Ergebnisse des Handelns sind temporär begrenzt und damit im Grundsatz immer abhängig. Dazu kommt, dass der Körper unter dem Einfluss von biochemischen und neurologischen Verschaltungen steht. Diese ständigen Interaktionen unterliegen den gegenseitigen Abhängigkeiten, weshalb die sogenannte „Unabhängigkeit“ tatsächlich nur im Bewusstsein (Geist) erscheinen kann. Diese Unabhängigkeit ist dann eine zwangsläufige Folge der Bedingungslosigkeit, die keinerlei Konzessionen und Erwartungen an Lebensumstände und Ergebnisse stellt. Natürlich könnte diese Darstellung auch als Hinnahme und Ohnmacht missverstanden werden. Bei näherer Beobachtung zeigt... mehr lesen
Welchen „höheren“ Sinn gibst du deinem Leben?

Welchen „höheren“ Sinn gibst du deinem Leben?

Mit dieser Frage stellen wir ein Thema in den Raum, welches gelinde gesagt „sehr viele Gemüter erregt“. Ich greife dieses Thema auf, weil ich in den letzten Tagen sehr oft – auch in Interviews – auf die angespannte Weltlage angesprochen und befragt werde. Dabei möchte ich mich keinesfalls zu politischen Fragen äussern, denn wie heisst es so schön: „Willst du dich mit anderen streiten, wähle Themen aus Politik oder Religion.“ Die „Lage“ ist, wie sie ist und kann uns einzig als Reflektion zu uns und unserem Leben dienen. Ausserdem zeigt uns diese Zeit deutlich, dass Sicherheit nicht das ist, was sie einmal zu sein schien. Was ist der „höhere“ Sinn des Lebens? Natürlich gibt es bestimmte „Denker-Gruppen“, die versuchen Lebenssinn einem „höheren“ Zweck zuzuordnen. Eine Glaubenshaltung, die fast eine hierarchische Gliederung in der Sinnfrage vermuten lässt. Gibt es also neben einem „höheren“ auch noch einen „niederen“? Oder netter ausgedrückt, einen „gewöhnlichen“ Lebenssinn oder Lebenszweck? Das ganze Gerede über einen „höheren“ Sinn des Lebens fördert grundsätzlich nur eines im menschlichen Verstand – Mangeldenken! Schliesslich verstehen die meisten unter „Sinn“ etwas Aussergewöhnliches und die Bewertung des Begriffes „höher“, als vielleicht etwas Göttliches und damit Unerreichbares. Wenn jemand aus diesem Verständnis heraus sein Leben als gewöhnlich und nicht besonders bewertet – weil er glaubt, keine nennenswerten Fähigkeiten oder Potentiale vorweisen zu können – kann er, als ein sehr selbstkritischer Mensch, irgendwann in eine Depression oder sogar Resignation flüchten. Weitere Möglichkeiten, die ein Mensch „wählt“: Die Opferhaltung: Er bestätigt sich fortlaufend seinen Mangel, nichts ändern zu können und ausgeliefert zu sein. Das Erfinden von Dramen: Er denkt sich Geschichten aus, um sich auf... mehr lesen
Bin ich beziehungssüchtig?

Bin ich beziehungssüchtig?

Diese Frage stellen sich ganz offensichtlich sehr viele, seit mein neues Buch „Das System Beziehung – Illusion & Sucht“ erschienen ist. Dort beschreibe ich die Beziehungssucht als die grösste Sucht von allen und das vor allem deshalb, weil sie allen anderen Süchten zugrunde liegt. Durch die tolle Resonanz auf das Buch, muss ich nun aber davon ausgehen, dass die Beziehungssucht erst jetzt richtig gesehen und das Ausmass erfasst wird. Schön, dass ich für etwas mehr Klarheit sorgen kann. Gleichzeitig muss ich gestehen, dass es mich erschreckt, wie wenig über diese Zusammenhänge allgemein bewusst ist. Deshalb möchte ich hier noch einmal kurz auf das Thema Beziehungssucht eingehen. Was ist Beziehungssucht und wie entsteht sie? Eine Beziehungssucht besteht in irgendeiner Form bei jedem von uns und bestimmt dann, auf individuelle Weise, das persönliche „Beziehungs-System“. In diesem System geht es zuallererst um dich und deine Beziehung zu dir selbst. Dabei solltest du nicht vergessen, dass folgende Einflüsse ebenfalls wichtige Mitstreiter in deinem Leben sind: Dein persönliches Lebens-Drehbuch, in dem du selbst angelegt hast, was du in diesem Leben erleben und erfahren willst. In diesem Drehbuch mischt deine individuelle Kernessenz, mitsamt deiner persönlichen Potentialität genauso mit wie auch all die Geschichten und Prägungen deines Umfeldes, in dem du aufwächst oder später lebst. Ganz einfach ausgedrückt entsteht die unbewusst grösste Sucht des Menschen dadurch, dass er das, was er hat oder ist, als „nicht in Ordnung“ bewertet. Lieber möchte derjenige das, was er nicht hat oder nicht ist. Mit dieser Lebens-Formel ist Schmerz und Leid praktisch vorbestimmt, was bei äusserer Betrachtung jedem einzuleuchten scheint. Doch die Beziehungssucht setzt eine Dynamik in Gang, die –... mehr lesen
Die effektivste und einfachste Übung überhaupt!

Die effektivste und einfachste Übung überhaupt!

Wie steht es mit deiner Konzentrationsfähigkeit? Ist sie bei dir auch „verkümmert“ wie so einige Studien behaupten? Was steckt dahinter? Weshalb soll sie „verkümmert“ sein? Ausgerechnet in unserem digitalen Zeitalter, in dem Informationsbeschaffungs- und Mitteilungs-Möglichkeiten an Angeboten nichts zu wünschen übrig lassen, soll uns die Fähigkeit des „sich konzentrieren können“ fehlen? Oder ist gerade diese Fülle der Möglichkeiten der Hauptgrund für Konzentrationsschwäche? Damit wir jetzt auch beide vom gleichen sprechen, hier die Erklärung, was Konzentrationsfähigkeit überhaupt bedeutet: Es ist die Fähigkeit, seine Aufmerksamkeit sehr intensiv auf eine Sache zu richten. (Quelle: Google) Den erwähnten neurologischen Studien zufolge schaffen es die meisten Menschen heute kaum noch, ihre Aufmerksamkeit länger als 6-8 Sekunden auf ein Ding, eine Sache zu halten. Das bedeutet, dass der Fokus in der Minute alle 6-8 Sekunden abschweift. Wie sieht das bei dir aus? Für mich jedenfalls war bis vor kurzem ein ähnliches Ergebnis erschreckende Tatsache. Daran hätte ich eigentlich nichts auszusetzen gehabt, wenn es mir gleichzeitig gelungen wäre, die Fähigkeit des Multitasking proportional zu entwickeln. Doch wie bei Milliarden anderer, die sich Konzentrationsmangel einbilden, war die Multitasking-Strategie nur von sehr oberflächlichen und qualitativ kaum nennenswerten Erfolgen gekrönt. Hier wiederum wirkten die Studienergebnisse zum Thema Multitasking schon fast beruhigend, denn sie legten dar, dass das Gehirn nur bei seriellen Aufgaben wirklich effizient arbeitet. Da landete ich also wieder bei meinem Glauben, an Konzentrationsmangel zu leiden und musste feststellen, dass auch dieser Mangel, wie jeder andere auch, einen grossen Wirtschaftszweig ernährt. Es gibt Medikamente, Schulen, Bücher, Blogs und Menschen die alle DAS Training anbieten, das eine mangelnde Konzentrationsfähigkeit fördern und verbessern soll. Mögliche Slogans lauten: „Willst du endlich... mehr lesen
Alles, ausser gewöhnlich!

Alles, ausser gewöhnlich!

ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH! Alles klar? Alles Clarius! Schon phänomenal aus welchen Löchern und Ecken des täglichen Lebens Inspiration oder Erkenntnisse einen „anspringen“ können. Dazu braucht es nur ein wenig Aufmerksamkeit und den Mut das Leben geschehen zu lassen. So passiert vor ein paar Tagen … Da ist mir doch tatsächlich eine Filmszene so dermassen hängen geblieben, dass ich heute darüber einen Blog schreiben muss … Da sass also ein Mann beim Psychiater und wurde von diesem gerade etwas in die Mangel genommen. Zwar brachte das dem Mann einiges an Klarheit und gleichzeitig Entspannung, dennoch war er unzufrieden und meinte zum Psychiater: „Also wissen sie, durch Ihre Diagnose fühle ich mich nicht unbedingt besser.“ Der Psychiater entgegnete: „Um sich besser zu fühlen gibt es Pillen. Um aber mit sich ins Reine zu kommen – stellen Sie sich der Wahrheit!“ Diese Szene widerspiegelt so viele Situationen und Erlebnisse die ich von mir und anderen Seminar-Teilnehmern bei Clarius kenne. Die Ungeduld und Erwartung ein unangenehmes Gefühl schnellstmöglich loszuwerden. Schliesslich hat man ja jetzt erkannt, was dieses latente Unwohlsein ist, also weg damit. Doch die Erfahrung zeigt: So sehr du „etwas“ loswerden willst, so sehr hast du dieses „etwas“ unbewusst gebraucht, gepflegt, ja sogar geliebt. Erst wenn du dir das klar machst, kann sich deine Haltung und dein Gefühl zu diesem „etwas“ verändern. An dieser Stelle steigen die meisten aus dem Selbsterkenntnis-Prozess aus und entscheiden sich für eine schnelle Lösung – eine „Pille“. Auch die „Pille“ im Film ist nichts anderes als altbekannte Vermeidungs- und Ablenkungs-Strategien. Sie werden reaktiviert und modifiziert, um das rastlose Gefühl der Ohnmacht kurzfristig, aber dafür schnell zu übertünchen.... mehr lesen
Radikaler Kurswechsel

Radikaler Kurswechsel

Radikaler Kurswechsel – Flüchten oder Angreifen Der Nerv der Zeit drückt auf die Instabilität. Alles ist im Wandel und die Ereignisse geschehen in einer wahnsinnigen Dynamik. Wer bist du darin? Der aktuelle Zeitgeist ist durchbohrt von verzweifelten Versuchen Lösungen zu finden. Keine Ebene scheint davon verschont – weder gesellschaftliche noch thematische. Alle suchen wie wahnsinnig nach „Er-Lösung“ oder noch besser nach „viel-versprechenden“ Garantien. So sucht die Welt der Politik andauernd nach Lösungen, die ein Chaos verhindern sollen. Du selbst stehst in deinem eigenen Universum vielleicht gerade einem schwierigen Arbeitsmarkt oder einer unbefriedigenden Partnerschaft gegenüber. Das, was beiden Szenarien als Gemeinsamkeit zugrunde liegt, ist die Jagd nach emotionaler Sicherheit. Eine Haltung, die unbewusst grosse Unsicherheit voraussetzt und als Reaktion das Mangeldenken anheizt. Das Ganze wirkt wie ein Virus, der sich wie eine Epidemie verbreitet und den Druck auf Lösungserfolge intensiviert. Im täglichen Leben entpuppen sich Lösungen meist als Lippenbekenntnisse und „falsche“ Kompromisse. So wird der Virus irgendwann resistent und die anfängliche Suche wird zur Droge. Das einzige, was du mit einem solchen „Vorgehen“ mit Sicherheit nicht finden wirst ist Gewissheit – sei es über eine Situation oder über dich selbst. Deine Ungewissheit ist das zermürbende Negativfeld auf der Suche nach dir selbst. So muss dich dein ermüdendes Streben nach Erfolg, Glück und Zufriedenheit irgendwann an den Rand der Verzweiflung bringen. Und die als real empfundenen „Zwischenhochs“ verwandeln sich immer schneller in Scheinsiege. Trotz allem bringen dich genau solche „Enttäuschungen“ immer näher an die Gewissheit darüber, was und wer du bist. Wie bei einem Arzt gilt auch im Leben das Ausschlussverfahren als wichtiges Werkzeug, um stetige Erkenntnisse über deine wahre Identität... mehr lesen
Du bist dir der nützlichste Feind!

Du bist dir der nützlichste Feind!

Wie sieht es aus, regt sich in dir ein leichtes Ziehen, das den Widerstand geradezu ankündigt, wenn du diese Überschrift liest? Dabei ist diese Aussage noch nicht einmal vollständig. Der komplette Satz lautet nämlich so: Dein Gegenüber, dein Gegenspieler, dein Widerstand, sind deine wichtigsten Verbündeten. Er stammt aus dem neuen Buch von Klaus Konstantin „UNSCHULDIG – Die Ungewissheit hat ein Ende“. Aber zurück zu dir? Was tut sich in dir bei der Aussage „DU bist DIR der nützlichste Feind“? Spürst du die Spannung und das Konfliktpotential das darin steckt? Womöglich ausgelöst durch die paradoxen Begrifflichkeiten, die einander gegenüber stehen? (Das Thema Begrifflichkeiten wurde im Blog von letzter Woche bereits aufgerollt.) Bist du bereit Selbstverantwortung zu übernehmen? Genau diese Frage hat sehr viel mit der Überschrift zu tun. Aber dazu gleich. Mach dir bitte einfach noch einmal deine erste Reaktion auf den Titel bewusst. Warum spricht er dich an weiter zu lesen? Was erhoffst du dir zu erkennen? Zu welchem Problem suchst du gerade Antworten? Was tut sich in dir, wenn ich dir sage, dass du dir öfter ein Feind, als ein Freund bist? Und das gerade dann, wenn du Antworten auf deine Fragen und Lösungen für deine Probleme „brauchst“. Ich behaupte weiter, dass du „eigentlich“ ganz genau ahnst, was den „Feind“ in deiner eigenen Mitte so nützlich macht. Nur fällt es uns allen schwer, bewusst zu dieser „Mitte“ zu schauen. Wir bilden uns ein, dass die Reflektion dieses Spiegels zu heftig ausfallen könnte. Selbstverantwortung wird nämlich von vielen als schmerzhaft assoziiert, weshalb dieses „Schwert“ der Selbstkritik unbewusst und bedrohlich über uns schwebt. Geht es also darum, dass wir uns... mehr lesen
Lebenskrisen passen immer!

Lebenskrisen passen immer!

Zugegeben, wenn du gerade in einer sogenannten „Lebenskrise“ steckst, die du nicht haben willst, wirkt diese Aussage mit Sicherheit sehr provokativ. Es sei denn … du entlarvst deine Krisen-Situation als das, was sie ist – ein Hinweisschild. Doch was ist eigentlich eine Krise? Wie bei so ziemlich allem, spielen auch hier Begrifflichkeiten eine grosse Rolle, deren individuelle Bedeutung bei jedem von uns unterschiedlich abgespeichert sein kann. Das wurde mir vor ein paar Wochen so richtig klar, als mich ein kleiner Junge fragte, wie man denn ein Problem „mache“. Er hatte noch kein Verständnis für das Wort entwickelt und reagierte deshalb neutral auf dessen Bedeutung. Für ihn war es einfach nur lustig anzuschauen, wie sich meine Mimik bei Betrachtung des „Problems“ veränderte. Du kannst dir wohl denken wie blöd ich mir vorkam, als ich realisierte, dass dieser süsse, kleine Klugscheisser unbewusst gerade mein schönes Problem-Drama-System zunichtemachte. Mit seiner „naiven“ Frage hatte er mich völlig aus dem Konzept gebracht, weiter an meinem Problem-System zu basteln. Stattdessen hatte ich damit Distanz zur Angelegenheit gewonnen, was sie nicht mehr als ganz so dramatisch erscheinen liess. Damit war dann auch eine mögliche „Lösung“ des Problems sehr schnell ermittelt. Was zeigt uns dieser kleine Exkurs in den Alltag? Nichts ist wirklich so, wie es zu sein scheint und alles zeigt sich so, wie du es brauchst. Was sind also Krisen wirklich? Umgangssprachlich kommt man schnell mit einem Spruch wie: „Ich krieg die Krise“ und ähnlichem. Dass jedoch jeder seine Krise anders „auslebt“, sollte schon zu denken geben. Das bedeutet nämlich, dass jeder diesen Begriff mit unterschiedlichen Bedeutungen eingeprägt hat. So und nicht viel anders entstehen... mehr lesen
Starke Denker fühlen sich schuldig

Starke Denker fühlen sich schuldig

Je stärker du denkst, desto schuldiger fühlst du dich. Das steht ganz klar in Konkurrenz mit dem eigentlichen Auftrag des Menschen, das Leben zu er-leben und nicht es zu er-denken. Bei dieser Gegenüberstellung kann man durchaus auf die Idee kommen, dass sich der überwiegende Anteil der Menschheit einem „Lebens-Verhinderungs-Programm“ verschrieben hat. In diesem Lebensentwurf sind Vorstellungen und Konzepte als Gedankenkonstruktionen die Basis, mit der du automatisch das „Spiel“ von Macht und Ohnmacht in Gang setzt. Damit kommt auch Korruption und Manipulation ins Spiel, die dich schliesslich in Abhängigkeiten führen, welche wiederum Aggressionen hervorrufen, die dann als Kompensation herhalten dürfen. Ein Teufels-Kreis? Nicht wirklich! Es sei denn, du lässt dich dazu hinreissen, diesen logischen Mechanismus zu bewerten. Riechst du gerade Schwefel? Steigerungen sind auch in diesem Prozess durchaus möglich. Denn je mehr Vorstellungen und Gedanken du pflegst, desto mühevoller und anstrengender wird dein Leben. Dein Alltag wird dann mit der zwanghaften Suche nach immer neuen Kompensationen verschwendet, was erneut zu noch mehr Abhängigkeiten führt. Je mehr Abhängigkeiten, desto mehr Frust. Und Frust bedeutet nichts anderes als die Abwesenheit von Lust. Es herrscht heutzutage also ein massiver Mangel an Lust. Warum sonst fragt sich jeder Zweite: „Warum schaffe, erreiche ich das nicht? Warum bin ich unfähig, endlos hilflos und ohnmächtig?“ Dass auch dieses Vorgehen mit Denken beginnt und in Gang gehalten wird, kannst du sicher aus eigener Erfahrung bestätigen. Denn es handelt sich dabei um den zwar unschönen, aber dennoch sehr effektiven ewigen Kreislauf der „ICH-Optimierung“. Doch was ist Lust? Diese Frage ist mehr als berechtigt, wenn nur der Frust mit Anwesenheit glänzt. Wie nimmst du Lust wahr? Beschränkst du das... mehr lesen
Ent-täuschende Romantik

Ent-täuschende Romantik

„Die romantische Liebesbeziehung ist eine privilegierte Form des Leidens.“ Bei dieser Aussage müssen doch bei jeder Romantikerin die Nackenhaare hochgehen und jeder Harmonie-Süchtige müsste spätestens jetzt wegklicken …?! Oder fallen dir etwa auch sofort Filme ein wie: Pretty Woman, Titanic, Dirty Dancing …? Letzteres scheint ein eher weiblicher Reflex zu sein. Denn die meisten Männer reagieren auf die Aussage im Titel – „Die romantische Liebesbeziehung ist eine privilegierte Form des Leidens“ – sehr schnell mit Zustimmung und sehr pragmatischen Beispielen von unromantischen Partnerinnen im gemeinsamen Beziehungsalltag. Zugegeben, das sind Informationen, die die Welt nicht wirklich braucht. Ausserdem handelt es sich bei diesen „Umfrage-Ergebnissen“ um Reaktionen aus meinem Praxisalltag und nicht um eine repräsentative Studie einer Universität. Dennoch widerspiegeln sie das heutige Verständnis von Beziehung und Liebesbeziehung im Speziellen. Nicht nur, dass Frauen und Männer auch im fortschrittlichen 21. Jahrhundert noch immer unterschiedlich ticken, auch der unterschwellige Einfluss der Medien ist nicht von der Hand zu weisen. Natürlich kann man zur eigenen Verteidigung anführen, dass gerade in dieser spannungsgeladenen und unsicheren Zeit attraktive Werbebotschaften oder harmonische Liebes- und Lebens-Happy-Endings in Filmen noch besser greifen. Das zeigt aber auch nur, dass Romantik mit Sicherheit, Geborgenheit und unsterblicher Liebe gleichgesetzt wird. Spätestens nach dem zweiten „miss-glückten“ Anlauf auf „Wolke Sieben“ fragt sich der eine oder die andere: „Was ist mit mir nicht in Ordnung? Wie kommt es nun, dass die „Liebes-Industrie“ – mit dem Hauptmotiv Romantik – dermassen Kasse machen kann? Wo doch jeder halbwegs normale Erwachsene, irgendwann in einem schwachen Moment, erkennen muss, dass die Bilder aus Hollywood, der Werbung oder Partner-Such-Plattformen nur an der Oberfläche kratzen. Natürlich spielen in der... mehr lesen
Schau genau hin …

Schau genau hin …

„Schau genau hin, sonst verpasst du das Wichtigste – nämlich dich selbst.“ Dieser „Slogan“ läuft seit heute in einer Facebook-Werbung für Klaus Konstantin‘s Buch, das Mitte Oktober erscheinen wird. Angetriggert hat mich gerade diese Aussage wohl deshalb, weil sie mich wieder einmal am „Selbstwert-Schlawittchen“ packt … Jaja, altes Thema und gleichzeitig greift ein alter Reflex. Dieser Reflex heisst: Ablenkung = Flucht aus diesem ungemütlichen Moment! Früher hätte ich diesem inneren Druck tatsächlich mit gedanklicher „Zerstreuung“ nachgegeben. Doch seitdem die vermeintlich so wichtigen Emotionen entlarvt sind – als vom Verstand erdachte Geschichte – regiert NEUGIER und genau deshalb: HALT STOPP! „Wer in mir reagiert hier gerade genervt, wenn es um meinen Wert geht?“ „Wie wichtig bin ich mir, wenn ich ganz ehrlich bin?“ „Wann bin ich mir selbst das Wichtigste?“ „Und wie kann man sich selbst verpassen?“ Über die „Alte-Muster-Reaktion“ auf diese Fragen muss ich doch schmunzeln. Sie ist nämlich weder neu noch kreativ, aber dafür umso vorhersehbarer. Die zuverlässige wie automatische Gegenfrage: „Wie egoistisch bist du eigentlich, dich als DAS Wichtigste einstufen zu wollen?“, klingt ganz nach meiner Mutter…  Klar sind Prägungen der Vergangenheit mitverantwortlich dafür, was und wer wir heute sind. Doch wir sind ihnen genauso wenig ausgeliefert, wie unsere DNA unser Schicksal bestimmt. So zeigen heutige Forschungserkenntnisse aus der Quanten- oder Gehirnforschung völlig neue Möglichkeiten und Perspektiven auf, die nur darauf warten von dir entdeckt zu werden. Die Entdeckung Nr. 1 – nämlich Dich selbst und dein Leben – kannst du übrigens mit Leichtigkeit durch Klaus neues Buch erleben „UNSCHULDIG. Die Ungewissheit hat ein Ende.“ Bereits in der Leseprobe steckt knackige Essenz und dieser Zündstoff kann... mehr lesen
Vor-Urteile

Vor-Urteile

Ein grosses Problem sind die Vor-Urteile. Sie stellen das Doppel-Dilemma dar. Es gibt also zwei Urteile. Vor dem eigentlichen Urteil noch eines vorher. Das Vorurteil ist das Erwartete. Vor dem inneren Richter noch einen Vor-Richter. Der Vor-Richter soll dem inneren Richter hinweisend sein. Was soll da noch anderes geschehen, wenn die inneren Richter schon vorher ver-urteilt werden … der Urteilsspruch schon vorher feststeht?   So kann man das Urteil wenigsten schon vor dem Urteil erleiden … darum geht es … um das ergiebige Auskosten des Leidens. Dieses Urteil ist ein „frommer Wunsch“. „Herr Richter bitte sprechen sie folgendes Urteil … !!!!!! Ein anderes kann ich nicht annehmen. Ich erwarte es! Ich müsste es als ein Fehlurteil ablehnen und würde Widerspruch einlegen. Argumente hätte ich genügend. Im äussersten Falle, wenn sie nicht so urteilen, wie ich es erwarte kann ich mich auch so verhalten, dass sie mich dann doch so verurteilen … wie ich es will (in meiner ganzen Enttäuschung und Ohnmacht) … Selbsturteile sind die „berühmten“ Selbstverleugnungen. Diese Urteile und Selbstbewertungen sind zugelegte Identitäten. Sie entsprechen nicht der angelegten Wahrheit. Weil sie nicht stimmig sind, müssen sie ständig und zu jeder Zeit bestätigt werden. Wir sehen also durch die Einstellungen der selbst zugelegten Identitäten alles genau so, dass es den Einstellungen entspricht. Es ist immer anders als du denkst. Dein Ich kann diese Einstellungen nicht verändern … denn es ist die „personifizierte“ Einstellung. Es nährt sich nur aus der zugelegten Identität. Illusionen lösen sich von selbst auf, wenn sie sich als Illusion entlarven. Loslassen heisst Zulassen!!! Im Zulassen der Dinge und Umstände wie sie sind, gibt es nichts zu... mehr lesen
Raus aus der Glücksfalle

Raus aus der Glücksfalle

Das Leid, die Verzweiflung, Depression und auch die Resignation gibt sich nicht als „Leid“ zu erkennen, sondern zeigt sich in der Form des „Glücklich-Sein-Wollens“. Tagtäglich wird dieses Mangelbewusstsein genährt. Die Machtkompetenz liegt darin, jemanden zu erklären, dass er sich etwas schuldig bleibt. Dass er an Mangel leidet. Dass er zufriedener, glücklicher und erfolgreicher werden kann. Alle genialen Geschäftsmodelle arbeiten auf diesem Prinzip. Ständige Verbesserung und Optimierung bringen angeblich ständiges Wachstum auf allen Ebenen … im Grossen, wie im Kleinen. Täglich werden wir dann auch noch „erinnert“, dass wir doch irgendetwas tun, ansehen oder beitreten müssen, um an diese oder jene Erfolgsregel zu kommen. Die Verlockung, in Scharen zu diesen Regeln und „Führungen“ zu stürmen macht aber für die Wirklichkeit blind. Eine gute Geschichte darf nicht durch die Wahrheit gestört werden. Ständig soll uns angeblich etwas fehlen. Uns wird die persönliche „Dunkelheit“ angeboten, um dann zum Kerzenkauf zu animieren. Und vergesst ja nicht: „Es ist dunkel !!“ Natürlich gibt es Schritte da wieder „herauszukommen“, aber dafür musst du etwas tun: „dich optmieren“. Vergiss nicht: „Es könnte dir besser gehen. Die erfolgreichsten Menschen wenden diese Regeln und Konzepte an. Sie haben die Chance in einer anderen Qualität zu überleben. Warum tust du es nicht?“ Beim Schiffsuntergang sterben die Passagiere der Premiumklasse zufriedener als die Passagiere der 2.Klasse. Überall muss und soll es Heil geben. So werden die normalen Sucher zu Süchtigen. Süchtig nach Glück, was immer das auch für jeden Einzelnen individuell heisst. Aber gibt es einen allgemeinen Glücks-Masstab? Was bedeutet Erfolg, Glück und Zufriedenheit individuell für jeden einzelnen Menschen? Die Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen wird nicht berücksichtigt. Kann man ihn... mehr lesen
Die Illusion der Ich-Identität

Die Illusion der Ich-Identität

Es ist nicht so, dass der Mensch ein Bewusstsein hat, sondern sich in seiner Formhaftigkeit und Wesenheit innerhalb seines Bewusstseins befindet. Die jeweiligen einzelnen Rollen des Menschen, wie z.B. Vater oder Mutter, sind Bestandteile innerhalb seines Bewusstseins. Somit ist die Wahrnehmung des Inhalts des individuellen Bewusstseins mehr als die Identifizierung mit dem Inhalt seines Bewusstseins. Die jeweiligen Rollenidentitäten (zum Beispiel die Frau eines Fußballspielers oder der Vorstandsvorsitzende einer Firma) dienen also nur als Werkzeuge innerhalb des Prozesses der Selbsterkenntnis. Die unbewusste Rollenidentität und damit Rollenrealität beschränkt den Menschen in seinem Bewusstsein auf diese einzelne Rolle, von der er in diesem Moment infiziert ist. So wird zum Beispiel aus der Rolle des Bettlers die volle Realität des Bettlers. Das Objekt wird zum Subjekt. Natürlich geben die jeweiligen Rollen über die Identifizierung eine gewisse, aber doch nur vermeintliche Sicherheit. Diese Rollensicherheit ist temporär und damit in keinster Weise eine Selbstsicherheit. Was geschieht, wenn der Vorstandsvorsitzende seine Funktion verliert? Funktionen können niemals wirkliche Sicherheiten bieten. Selbstsicherheit ist eine Frage des Bewusstseins und geschieht nur auf dieser Ebene. Selbstsicherheit ist nicht rollen-bezogen. Selbstsicherheit geschieht automatisch durch die Wahrnehmung von Rollen. Deshalb ist es notwendig, sich der individuellen Rollen bewusst zu sein, und sie nicht unbewusst zur Ich-Realität werden zu lassen. Jede unbewusste Fixierung auf eine bestimmte Rolle schliesst weitere Möglichkeiten von Wahrnehmungen aus. Das Universum besteht aus Möglichkeiten und Tatsachen. Der bewusste Mensch wählt aus diesen Möglichkeiten bestimmte Tatsachen zeitweise aus und füllt sie mit seinem Bewusstsein. Der unbewusste Mensch lässt Tatsachen und Lebensumstände zur Realität werden und hält diese dann für seine Wirklichkeit, ist somit den individuellen Tatsachen ausgeliefert. Damit ist klar,... mehr lesen
Du siehst nicht das, was wirklich ist.

Du siehst nicht das, was wirklich ist.

Du siehst immer nur das, was du sehen musst. Wenn ich das sage, bekomme ich meist Ärger, weil den meisten Menschen diese Aussage nicht gefällt. Es würde ja bedeuten, dass alles Sehen eine Täuschung ist. Die Interpretation der elektrochemischen Signale, die durch den Sehnerv ins Gehirn gelangen, will also gelernt sein. Hier erklärt uns die Gehirnforschung, dass die bewusste Erfahrung des Sehens nur zustande kommt, wenn wir bestimmte Zusammenhänge vorhersehen können. Es erscheint uns befremdend, dass wir nicht mit den Augen sehen können, sondern mit dem Gehirn. Unser Gehirn stellt eine Wahrnehmung her, die wir als Sehen bezeichnen. Unser Sehen ist also nichts anderes als das Abrufen von Datenfeldern. Logische Folgerung: „Wir sehen nur das, was wir sehen müssen.“ Unser Gehirn simuliert was passiert, wenn wir unter den gegebenen Bedingungen eine bestimmte uns bekannte Handlung ausführen. D.h. nichts anderes, dass unsere Erwartungen einen Einfluss darauf haben, was wir sehen und was nicht. Glaubst du das? Diese Erkenntnis haut doch um. Das bedeutet, dass wir nur in der Vergangenheit leben, aus den Erfahrungen von gestern, die uns glauben machen, vermeintliche Sicherheit zu schaffen. Um also richtig sehen zu können, was wirklich ist – hier und jetzt – müssten wir auf andere Datenfelder zurückgreifen können. Das Unbekannte offenbart sich nur aus dem Raum des Unbekannten. „Das macht doch Angst“, bekomme ich dann meist zur Antwort. „Wenn du etwas Neues über dich erfahren willst, musst du bereit sein etwas zu fühlen, was du noch nie gefühlt hast, dann kannst du etwas denken, was du noch nie gedacht hast und erst dann wirst du etwas tun, was du noch nie getan hast.“ Erst... mehr lesen
Lebensvision

Lebensvision

Wie komme ich einfach an meine Lebensvision?? Diese Frage bekomme ich fast täglich gestellt. Bemerkenswert ist erst einmal, dass es einfach gehen soll. Dieser Wunsch setzt ja voraus, dass es bisher schwer gewesen sein muss, sonst könnte sie/er sich ja nicht nach dem Einfachen sehnen. Viele Versuche und Mühen, Vorstellungen und Aktivitäten die Lebensvision zu finden, in dem Glauben, dass die Mühe sich lohnt, sie auch erreichen zu können. Eine ständige Ergebnisorientierung. Wie sehen hier schon, dass die ganze Aufmerksamkeit auf die richtige Suche gelegt wird. Was geschieht dabei … natürlich unbewusst? Das Mangelbewusstsein verstärkt und potenziert sich in unglaublicher Stärke. Die Suche wird so zur Sucht und sie wissen dann gar nicht mehr wirklich wonach sie suchen. In diesem Zustand ist es leicht ihnen Ziele zu verkaufen. So werden aus inneren Visionen äussere Ziele, die – so glauben sie dann – sie zur inneren Vision führen können. Wir vergessen dabei aber, dass das Erleben von inneren Visionen das Erleben selbst ist. Denn alles, was die Menschen im aussen tun, tun sie nur, um ein bestimmtes Gefühl zu bekommen. Das Erleben von ‚xy‘. Sie tun aber auch unbewusst alles, um ein bestimmtes Gefühl nicht zu bekommen. ‚Verhindern‘ und ‚Erreichen‘ wird zur zur Lebensvision. Und weil sie damit so sehr beschäftigt sind, nehmen sie nicht mehr wahr, was wirklich ist. Die Vision ist das Sehen dessen, was wirklich ist. Was von Anfang an da ist. Sonst könnte ich es ja gar nicht sehen. Also geht es nicht darum Vorstellungen zu entwickeln, etwas zu erreichen, was gar nicht zu erreichen ist. Das Problem ist das erreichen wollen. Zu glauben, dass die... mehr lesen
Hast du das gewusst?

Hast du das gewusst?

Die Welt ist so – weil du so bist!! „Die Qualität deines Bewusst-seins erschafft dein Leben. Die grösste Illusion der Menschheit ist die Überzeugung, eine Zukunft zu haben. In Wirklichkeit hat ein gewöhnlicher Mensch keine Zukunft. Entgegen dem Anschein trifft er stets nur auf seine Vergangenheit. Ereignisse, Begegnungen und Umstände wiederholen sich in seinem Leben immer wieder; es sind stets – nur leicht verkleidet – die Gleichen. Jedermann täuscht sich mit seinen Gedanken, die Ereignisse in seinem Leben seien neu, ausschliesslich für ihn geschaffen, seien zuvor noch nie passiert. Was du um dich herum siehst … die Wirklichkeit ausserhalb von dir, das ist die Vergangenheit. Was du die Gegenwart nennst, ist in Wirklichkeit nur eine vorher aufgezeichnete Sendung. Was du siehst und berührst, die Ereignisse, bei denen du schwören würdest sie geschehen genau in diesem Moment, werden in einer vergangenen Zeit aufgezeichnet. Um zu geschehen, dafür brauchen sie in deinem Bewusstseinszustand immer deine Zustimmung, nichts geschieht in deinem Leben ohne dein Einverständnis. Das kann man nicht verstehen. Die Ereignisse in jemandes Leben sind die Auswirkungen seines Bewusstseinszustandes, der wirkliche Ursprung, der nur durch die Zeit sichtbar gemacht wird.“ Wenn man das hört, bekommt man Panik. Das treibt doch den Puls in schwindelnde Höhen. Da bricht der Schweiss aus. Dann gäbe es ja keinen Schuldigen. Das geht doch nicht. Das wäre unmöglich. „Du bist also das einzige wirkliche Hindernis, der grösste Feind deiner Entwicklung und der einzige Grund für jegliches Versagen. Hör auf, so ein Lügner zu sein. Du bist ein Mitglied der Spezies Mensch, die sich selbst belügen: der Heuchler. Es gibt keine Probleme, Unpässlichkeiten und Krankheiten. Der Körper... mehr lesen
Liebesbedürftig oder liebesfähig?

Liebesbedürftig oder liebesfähig?

Die meisten Partnerschaften scheitern vor allem an Machtproblemen. Der Machtkampf fängt meist schon früh und ganz unbemerkt an und äussert sich nicht unbedingt in lautstarken Auseinandersetzungen. Viel häufiger läuft er über psychologischen Druck, und das auch noch lange unbemerkt. Jeder versucht den anderen dazu zu bringen, doch auf die eigenen persönlichen Vorstellungen und Vorlieben einzugehen. Am besten mit leisen Beeinflussungen, die unbewusst bleiben und daher eine umso stärkere Wirkung erzielen. Bald lenken immer komplexer werdende Strukturen im Hintergrund die gesamte Paarbeziehung. Und keinem der beiden sind sie bewusst. Weil uns die Aussicht auf Annahme und Liebe eben blind macht. Du willst eigentlich gar nicht kämpfen? – Vergiss es! Der unendliche Kampf zwischen dem Weiblichen und dem Männlichen ist Fakt. Also mach dich lieber endlich mit den Regeln vertraut. Eine der wichtigsten Regeln lautet: Der Liebesbedürftigere ist der Abhängigere. Derjenige, der mehr nach emotionaler Verschmelzung lechzt und nach innigster Nähe strebt, ist der Ohnmächtige. Er hat den Kampf verloren und gibt dem Partner die Macht über sich selbst. Wird Gefangener seines unbewussten Einflusses. Wer da noch die Liebe retten will, muss sich schleunigst dieser Machtprozesse bewusst werden. Sie sind die unromantische, dunkle Seite der Liebe, die nicht ausgeblendet und auch nicht als „böse” in den Untergrund verdrängt werden will. Bleibt nur noch, die Macht in allen ihren Aspekten – auch den zerstörerischen – kennenzulernen und sie auf gesunde Weise zu gebrauchen. Nur so können wir unsere eigenen Interessen konstruktiv in die Beziehung einbringen und die Interessen des anderen zulassen. „Ich bin ich und du bist du.“ – das ist die Formel raus aus der Abhängigkeit hin zur Liebesfähigkeit. Es bedeutet,... mehr lesen
Wofür wirst du geliebt …??

Wofür wirst du geliebt …??

Wer bist du ohne deine Rahmenbedingungen? Diese Frage stelle ich oft in meinen Beratungen. Wer bist du, wenn deine selbst geschaffenen Bedeutungen wegfallen. Wer bist du ohne deinen Partner, deine Familie, ohne deinen Beruf? Das ist ein existenzielles Thema. Was bleibt, wenn man dem König die Krone wegnimmt? Wir leben in einer Welt der fast unbegrenzten Möglichkeiten. Es ist Kult geworden, sich darin etwas vorzumachen. Wir suchen uns unsere Rollen aus. Unzählige Menschen leben so in einer ständigen Lüge. Stürzen sie ab, nach dem Motto: „Wenn du etwas vorgibst, was du nicht bist, bekommst du etwas, was du nicht brauchst“, suchen sie sich eine Neuauflage ihrer Lebenslüge aus. Warum? Sie halten es in ihrer Realität nicht aus. Kinder lügen auch, um viele Freunde zu bekommen. Erwachsene machen damit weiter. Alle schummeln, um sich wertvoller und interessanter zu machen. Das Leben besteht nur noch aus Präsentation. Ist das nicht der persönliche Ausverkauf für ein Image, für ein aktuelles, zeitgemässes Rahmenprogramm? Meine Frau, mein Haus, meine Kinder, mein Boot, mein Auto … Es ist also besser, sich etwas Nettes vorzuspielen. Da ist man jemand … ständig auf der Suche nach der Reflektion etwas Besonderes zu sein. Aber wer sich täglich selbst spielt, glaubt irgendwann, dass er diese Rolle ist. Das Leben als Dauerinszenierung, als Dauerbrenner. Je mehr man sich aufspielt, desto mehr hat man zu verlieren, je mehr Kompensation statt Souveränität, desto mehr Angst, desto mehr Kontrolle. Je mehr Kontrolle, desto mehr Selbstverleugnung. Diese unbewusste Selbstverleugnung führt zur unbewussten Selbstbekämpfung. Innere Aggression sucht nun die Aggression im Aussen. Machtkämpfe im Grossen wie im Kleinen beherrschen die Welt. Wofür wirst du also... mehr lesen
Peinliche Fragen

Peinliche Fragen

Willst du passend oder glücklich sein? Eine gute Geschichte darf durch die Wahrheit nicht gestört werden. Being right or being happy? Die ständige Suche nach Wohlstand, Erfolg und Glück ist nichts anderes als Kompensationsbedürfnisse der Selbstverleugnung. Einer Täuschung, dass etwas fehlt und es nicht vollkommen ist. Die Jagd nach Erfolg lenkt nur von der Täuschung ab. So bleibt es unbewusst. Das ist die Grundlage der Ziel- oder Ergebnisorientierung. Irgendwann wird dann die Suche zur Sucht. Jeder weiss eigentlich, dass alle Ergebnisse im Aussen nicht von dauerhafter Befriedigung sind. Jeder weiss, dass der Erfolg von heute schon den Misserfolg von morgen in sich trägt. Aber vor lauter Suche und Sucht ist die lebenslange Kontrolle über den Verstand nicht bewusst. Ein „vermeintlicher“ Erfolg bedarf immer wieder der pausenlosen Bestätigung. Je mehr Kontrolle und Konzepte, desto mehr steigt die Anfälligkeit für Täuschungen. Die ständige Erneuerung der Selbsttäuschung führt aber wieder zur stärkeren Kontrolle und ständig neuen Konzepten. Der berühmte Kreislauf. Dazu erfährt man immer nur das, was man glaubt. Was bekommt man, wenn man an Mangel glaubt? Ein Mann schreibt mir: „ …, führt mir in aller Deutlichkeit vor Augen, wie hoffnungslos mein 62-jähriges Bemühen um Verbesserung gewesen ist und wie sinnlos es ist, noch immer nach einem freien Willen zu suchen oder anzunehmen ICH könnte etwas tun. Ich habe mein ganzes Leben im Widerstand verbracht und gerackert und geschuftet, um die Dinge besser zu machen. Ohne Erfolg!“ Showtime. Der Lauf in die falsche Richtung? Europa sucht den Superstar. Jeder will gewinnen. Was ist denn mit Vertrauen? Je mehr Anstrengung nach Gewinn, desto mehr Verlust. Verluste verschaffen dann Zeit zum Hinschauen, das... mehr lesen
Scheinheiligkeit und Heiligkeit

Scheinheiligkeit und Heiligkeit

Wie jedes Jahr erreichten uns schon über die Feiertage „Hilferufe und Bitten um Ratschläge“. Weihnachten ist die Zeit der familiären Spannungen und Auseinandersetzungen. Auf der einen Seite suchen die Menschen in den dunklen und kalten Zeiten die Nähe der Familie, andererseits betritt man ein Kampffeld im Guerillakrieg. Die emotionale Atmosphäre des Festes der Liebe erweckt die Sehnsucht nach vermisster Nähe. Diese Nähe produziert aber gleichzeitig auch unbewusste Ängste. Nicht verarbeitete Kindheitserlebnisse, unterdrückte Aggressionen, Elternkonflikte, tief versteckte Machtkämpfe, aber auch Erkenntnisse über bewusste Ohnmächte und Zorn, über Mutlosigkeit gegenüber der eigenen Wahrheit. Immer wieder hören wir, wie sehr alleine und verlassen sich die Menschen in Wirklichkeit mitten in ihren Familien fühlen. Bewusst wird es vielen dann im Anblick der Scheinheiligkeit, wie es um die eigene „Heiligkeit und Ehrlichkeit“ steht. Dann stellt sich die Frage: „Richtig zu sein oder glücklich zu sein?“ Individuell passend zu leben oder einem kollektiven Bild von Erfolg und Glück zu folgen. Erfolgreich im Beruf als Bestätigung und Kompensation für fehlenden inneren Frieden und Harmonie, Glück vom Partner abhängig zu machen oder doch bereit zu sein, die eigene passende Wahrheit zu erkennen und zu zeigen. All diese inneren Spannungen reflektieren sich an Weihnachten „alle Jahre wieder“ im Spiegel der Scheinheiligkeit während der heiligen Feiertage. Wir hören auch immer wieder, wie sehr die Menschen sich bemühen gerade an Weihnachten zu einer harmonischen und friedvollen Stimmung beizutragen. Da wo alle zusammenkommen, zeigt man ein geschöntes Bild und wundert sich, wenn diese Fälschung dann als Bumerang zurückkommt. Natürlich schwelt nicht in jeder Familie die Revolution, denn viele nutzen mittlerweile mutig gerade diese Zeit auch im Hinblick der Zukunftsperspektiven für ein... mehr lesen
Willst du das Geheimnis des Lebens erkennen?

Willst du das Geheimnis des Lebens erkennen?

Unsere Welt im Aussen ist nur das Spiegelbild unserer inneren Bilder, unserer inneren Welt. Die inneren Bilder, die sich von der grobstofflichen Welt der Materie nur dadurch unterscheiden, dass sie feinstofflich-imaginär sind, aber die stoffliche Welt der Materie erschaffen, sind damit die Grundlage für den individuellen Körper. Was auf der einen Seite ein feinstoffliches Bild ist, erscheint uns auf der anderen Seite als feste Form. Diese Urstoffgebilde, die wir selbst schaffen, stellen sich im sichtbaren Leben in der Form als unbewusste Antriebsfedern und Symbole dar, die uns leiten und bestimmen. Sie sind unsere eigentliche Führung, unser innerer Bezugsrahmen, in dem sich unsere physische Entwicklung im Weltlichen und Irdischen vollzieht. Im Urstoff waren diese Energien Symbole unseres neutralen Themas, der „Seelenrealität“. In der menschlichen Form wirken sie reaktiv und unbewusst. Sie bestimmen unsere Impulse und Interessen und wir tun nichts Anderes als das, was sie uns vorgeben. Sie sind das plasmische Gengut, die feinstoffliche Datenbank, die unseren Lebenslauf bestimmt. Wir sollten uns unbedingt darüber klar sein, dass diese Symbole Handlungsanweisungen sind, ein bestimmter Rahmen. Nur in diesem Rahmen und keinem anderen, kann gedacht und gefühlt werden. Wir unterstehen damit Symboltendenzen, einem Konzept. Wir können also nur dies denken und nicht jenes. Dies entfaltet dann die sogenannte Biografie, auch Schicksal genannt. Das, was von Anfang an da ist, wird also ent-wickelt, ent-faltet und damit in die Sichtbarkeit gebracht. Alles ist an neutrale Symbolkräfte geknüpft. Wie in einer Zentrifuge drehen wir uns darin unbewusst einige Zeit, um dann in einen neuen Symbolwirbel geschleudert zu werden. Wir leben also ständig inmitten wechselnder Wirbel. Im sogenannten Pana-Feld, dem energetischen Plasma, ruhen also alle unsere... mehr lesen
Schau hin, was wirklich ist!

Schau hin, was wirklich ist!

Das ist wohl einer Ihrer Kernsätze. Was ist dabei der Knackpunkt? Frage an K.K. in einem veröffentlichten Interview. Der Knackpunkt ist das bewusste Hinschauen. Hinschauen heißt, deine Verteidigungsmuster und Sicherheitsstrategien zu durchschauen, deine Rollen, die du unbewusst spielst, zu erkennen, dir deine Wut auf dich selbst einzugestehen und nicht länger an dem festzuhalten, was Wirkung verhindert. Wirklich kommt von Wirkung, also liegt die Erkenntnis in der emotionalen Wirkung. Loslassen heißt zulassen, alle Wirkungen zulassen, und darin dann die Rollen erkennen. Alle Emotionen sind rollenbezogen. Aber du bist mehr als die Rolle. Schau hin: wer – welche Rolle – reagiert hier unbewusst emotional auf welchen Umstand, welches Ereignis. Es ist mittlerweile unumstritten, dass alle Wahrnehmung eine „Beobachter geschaffene Realität“ darstellt. Welcher Beobachter schafft hier gerade welche Realität mit welcher Wirkung? Welche Erkenntnis über mich selbst will diese Wirkung erwirken? Das ist der unbequeme Weg zu lernen, sich selber auszuhalten, anstatt andere zu manipulieren, um mich auszuhalten. Schau hin, heisst also nichts anderes als bewusst wahrzunehmen, was geschieht. Zulassen, was ist. Dich mit allen Fasern deines Wesens auf diese Wirklichkeitsauffassung einzulassen, würde deinem Ego, das auf Verbesserung programmiert ist, schlagartig seine Nichtigkeit vor Augen führen. Nur wenn du illusionsfrei in dich hineinzuschauen wagst und dein Leben neugierig und absichtslos zu erforschen bereit bist, kommst du in Kontakt mit dem, wonach du dich wirklich sehnst. Kommentar einer Teilnehmerin zum „Schau hin!“: „Die Komplexität meines Selbst tritt mit dieser Aufforderung so dermassen brutal in den Vordergrund, dass mir schwindelig wird. Meine Fresse, wenn das wirklich wahr ist…. ich habe ein Leben lang geglaubt, dass dieses „ich“ die einzige wirkliche Wahrheit ist. Es ist... mehr lesen
Sein oder nicht sein …

Sein oder nicht sein …

Die Wirklichkeit ist nicht die Wirklichkeit. Zu uns kommen immer wieder Menschen mit der Frage, was sie tun müssen, um „erleuchtet“ zu werden oder zu „erwachen“. Natürlich kommen sie in der Absicht, dass wir ihnen dabei helfen. Sie haben dazu oft schon einige Jahre oder jahrzehntelang wahnsinnigen Aufwand betrieben und fühlen sich immer noch nicht „angekommen, obwohl sie schon alles gemacht haben“. Grundsätzlich stellt das „Ankommen wollen“ ja einen unbewussten Mangelzustand dar, der durch die ständige Beachtung und Wahrnehmung nur verstärkt wird, was wiederum den Glauben irgendwohin zu müssen weiter verstärkt. Aufgrund seiner Einstellung und früheren Erfahrungen, wie auch von der Gesellschaft bestärkt und angetrieben, erwartet der Geist bei der Suche nach Erleuchtung (unbewusst aber die Suche nach Erlösung), dass er selbst in diesem Zustand „erweitert“ oder in eine Art von „Anderssein“ verändert würde. Er erwartet einen neuen und bisher unbekannten Zustand. Eine Ich-Aktualisierung. Hört sich doch machbar an, oder? Das Studium der Erleuchtologie. Keine dieser Erwartungen ist realistisch und korrekt. Ein Zustand der Unbegrenztheit kann von einem begrenzten Mangel-Verstand nicht erreicht und damit auch nicht erkannt werden, als das was es ist. Das heisst also, dass der Wunsch oder die Vorstellung schon das Problem ist. Die Vorstellung, dass etwas nicht in Ordnung ist, ist das eigentliche Problem. Und der Widerstand gegen das, was nicht in Ordnung ist, ist der Verstärker. Also mit voller Power in den Kampf? Es geht nicht darum etwas zu erreichen, sondern die Institution zu untersuchen, die glaubt, etwas sei zu erreichen, was jetzt noch nicht da ist. Wer in mir ist das? Wir nennen diesen Vorgang einen Prozess der Selbsterforschung, der nichts anderes darstellt... mehr lesen
Wer bin ich als Mann oder Frau?

Wer bin ich als Mann oder Frau?

Wie kommen wir unseren individuellen sinnlichen und emotionalen Ausprägungen als Mann und Frau in der Beziehung und Partnerschaft näher? Wie können wir uns gegenseitig darin unterstützen, selbstbewusst zu leben und zu lieben, was unserer eigenen Geschichte und Wahrheit entspricht. Wie und was braucht die sexuelle Liebe? Das sind Fragen, die im globalen Bewusstseinswandel hochaktuell sind. Die alten „Frauen- und Männerbilder“ sind nicht mehr gültig, die Neuen noch nicht integriert. In unserer Tagespraxis ist das mangelnde Vertrauen in die eigene Existenz die versteckte Basis aller „Probleme“. Orientierungslosigkeit verwandelt sich in extreme Aggression oder unbewusste Depression. Beides sucht über Kompensationen und Süchten nach Ausgleich und „Erlösung“. Der psychoemotionale Beziehungskampf. Über das Du zum Ich. Wenn du dir eine innige und erfüllte Liebesbeziehung wünschst, musst du dich sehr wahrscheinlich von Überzeugungen und alten Geschlechterbildern lösen, die in unserer Gesellschaft noch weit verbreitet sind und als unanfechtbare Wahrheiten weiterhin gelten. Wie kommst du dahin? Was hilft dir dabei? Der Konflikt, der Widerstand als Spiegel deiner unbewussten Einstellungen, Sichtweisen und Überzeugungen zeigt dir die Lösung, die Lösung von unbrauchbaren Vorstellungen. Schicksal als Chance, Harmonie durch Konflikt. Wie kommst du eigentlich darauf, es sei nicht gut, Beziehungsprobleme zu haben? Entwickle doch einfach mal differenzierte Vorstellungen zum Thema Beziehung. Hinterfrage doch mal, was du bisher geglaubt hast. In jeder Paar-Beziehung geht es um die wirkliche Bewährungsprobe. Es geht darum, gemeinsam echt zu werden. Erst wenn wir individuell echt sind, sind wir beziehungsfähig. Das ist der wirkliche Sinn von Beziehungen. Die romantische Liebe ist eine privilegierte Form des Leidens. Der Hunger nach inniger Gemeinsamkeit – die Verschmelzungssehnsucht aus der unbewussten Angst, sich selbst nicht zu genügen und... mehr lesen
Es ist geil in dieser Zeit zu leben

Es ist geil in dieser Zeit zu leben

Neugier und Forschungsdrang sind uns Menschen auf unserem Weg der Selbsterkenntnis mitgegeben. Alle grossen Entdecker haben sich diese Eigenschaften bewahrt, den Drang wissen zu wollen: Wo kommen wir her und wo gehen wir hin? Was liegt hinter den Horizonten? Was halten die Weiten des Unbewussten verborgen. Die Entdecker überwinden physische und psychische Grenzen und fragen sich: Wer sind wir? Es gibt dann kein Halten mehr, wenn die Neugier und der Forscherdrang zur Leidenschaft werden, wenn sie begeistert sind und in das Ungewisse eindringen wollen. Niemand hält sie auf, wenn sie zu ihren Expeditionen aufbrechen. Sie sind beseelt von ihren Ideen und Visionen. Sie wissen nie genau, wonach sie suchen und sie haben oft abgeschlossen mit ihrem alten Leben. Das, was sie lockt, ist der Reiz der tiefen Verbundenheit. Wir gehen in eine neue Zeit, in eine neue Ära von Entdeckungen. Es ist wieder soweit, viele alte Räume sind ausgelotet, viel Berge bestiegen, Kontinente erschlossen, und Weltraumtouristen fliegen durch das All, neue Herausforderungen lassen uns nicht ruhen. Wir leben am Schnittpunkt von Welten, an einer Schnittstelle von ungeheurem Ausmass. Wir können uns nicht vorstellen, was es heisst in dieser Zeit, hier auf diesem Planeten zu sein. In fünfhundert Jahren werden die Menschen über unsere Zeit sagen: Damals ging es erst richtig los. Neue Forschungsfelder tun sich auf, das Universum öffnet sich und lädt uns ein, uns in Tiefen fallen zu lassen. Wir haben Angst und doch gibt es einen unstillbaren Hunger nach Wissen und Geist, nach Möglichkeiten zu neuen Horizonten aufzubrechen. Wir suchen alle das unerforschte Land und damit das Unerforschte in uns. Wir können den Weg in dieses Land... mehr lesen
Die Wirklichkeit darf die Traumbilder und Illusionen nicht stören …

Die Wirklichkeit darf die Traumbilder und Illusionen nicht stören …

 Das Äussere muss den inneren Idealen und Vorstellungen angepasst werden. Du kannst nur das erfahren, was du glaubst. Also ist alles so, wie du es sehen willst und musst. Es ist aber immer anders, als du denkst. Diese Erfahrung machen wir fast täglich in unserer Arbeit. So schildern uns die Menschen ihre Lebensumstände aus einer ganz bestimmten Sichtweise und Einstellung und wundern sich, wenn wir ihnen nicht folgen oder Fragen stellen, die sie sich selber nicht stellen. Warum? Weil sich kein Ego selber würgt und kein Schatten sich selber fängt. Dass die Aussenwelt deine Innenwelt widerspiegelt, lässt sich wohl nirgends so zuverlässig beobachten wie in deinem Beziehungsleben. Da dich die emotionale Nähe zu deinem Gegenüber nämlich daran hindert, aufgebrochene Konflikte und Sehnsüchte einfach so zu ignorieren, bieten dir Beziehungen die erstklassige Möglichkeit, deine unbewusst abgelehnten seelischen Eigenschaften zu erkennen und zu dir zurückzunehmen. Alles, was dir am realen oder ersehnten Partner als erfreulich oder als ärgerlich ins Auge sticht, reflektiert nur deine gegenwärtige innere Befindlichkeit. Nicht nur die Muster und Spannungen deiner realen Beziehungen geben dir Auskunft über die unbewussten Seiten deiner seelischen Dynamik. Mindestens ebenso sehr verweisen dich deine partnerschaftlichen Sehnsüchte auf jene Qualitäten, die dir selber abhandengekommen sind. Wenn du dich nach einem bestimmten Menschentyp sehnst oder dich in einen bestimmten Menschen verliebst, widerspiegelt er dir gewissermassen in Reinkultur einen Aspekt deiner selbst, der wieder zum Leben erweckt werden möchte. Nicht umsonst ist die grösste Sucht die Beziehungssucht auf der Suche nach sich selbst. Eine nie endende Suche wird somit irgendwann zur Sucht. Dein realer Partner wird deinen Idealvorstellungen niemals entsprechen. Das ist auch gar nicht nötig.... mehr lesen
Leistest du noch Widerstand oder lebst du schon?

Leistest du noch Widerstand oder lebst du schon?

Jede Woche kommen Menschen zu uns, die im Zweifel sind, ob sie dies oder das tun sollen, oder nicht. Sie haben Angst „falsche“ Entscheidungen zu treffen. Ganz davon abgesehen, dass es überhaupt keine Entscheidung gibt, von der man im Voraus sagen könnte, sie sei richtig, weil sie erst später ihre Folgen und ihre Wirkung zeigt, stellt sich auch die grosse Frage, ob es grundsätzlich freie Entscheidungen gibt. Es sieht so aus, dass sie glauben, der rationale Verstand würde letztendlich den richtigen Weg aufzeigen. Aber es scheint nur so, denn das Leben kann nicht erdacht werden, es will erlebt werden. Deshalb heisst es auch so. Richtig und falsch gibt es nicht, das Falsche liegt immer nur im Blick des Betrachters. Also gibt es immer nur das Passende, und das ist grundsätzlich nach der angelegten Matrix, der Lebensidee, vollkommen individuell. Das Universum besteht aus Möglichkeiten und Tatsachen. Natürlich stehen dir nicht alle Möglichkeiten offen, wie dir einige sogenannte geistige Konzepte weismachen wollen, sondern nur die, die im Rahmen deines Drehbuches liegen. Welche Dinge du zu deiner Wirklichkeit machst, also zu Tatsachen werden lässt, ist eine Frage deiner Wahrnehmung. Ganz einfach – ist das Glas halb voll oder halb leer? Mit welcher Einstellung schaust du hin? Wie siehst du etwas? Es geht immer um die Qualität deiner Wahrnehmung, nie um die Quantität. Alles, womit du beschäftigt bist, dient nur dem Ziel, ein ganz bestimmtes Gefühl zu fühlen, alle Tätigkeiten sind nur Mittel zum Zweck, temporäre Werkzeuge. Hast du dir das schon einmal bewusst gemacht. Wahrscheinlich hattest du keine Zeit dazu, weil du zu sehr damit beschäftigt bist, deine Lebensumstände zu verbessern. Um... mehr lesen
Die Lösung ist immer vor dem Problem da

Die Lösung ist immer vor dem Problem da

Die Lösungssuche ist der eigentliche Problemumstand. Versucht das nicht zu verstehen, denn es wird eurem Verstand überhaupt nicht gefallen. Erst letzte Woche wurde ein Workshop-Teilnehmer aber richtig wütend und aufgebracht, weil er das nicht glauben und hören wollte. Er nannte mir ein momentanes Hauptproblem, aus dem viele andere hervorgingen. Er wollte dafür nachvollziehbare Lösungen, weil ihm die Geschehnisse natürlich nicht passten. Sie waren ein absolutes ‚No-Go‘. Er war emotional sehr aufgeladen und mit den Problemen voll identifiziert und fühlte sich deshalb von mir nicht richtig wahrgenommen. Nicht das, was geschieht stellt das Problem dar, nicht der äussere Umstand, sondern der Widerstand gegen das, was geschieht, schafft das sogenannte emotionale Leiden bis hin zum Psychodrama. Man steckt dann wie in einer tiefen Trance, einer Selbsthypnose. Es ist nie die Situation, der momentane Umstand (er ist immer nur temporär), sondern die Benennung und damit der begriffliche Bezugsrahmen, der hier herrscht über die momentane Situation. Es ist immer die Etikettierung, die über das herrscht und das bestimmt, was du im Leben erfährst. Du erfährst immer nur das, was du glaubst. So wie du die Situation über die Bewertung erschaffst. Bewertung und Wertesysteme schaffen Massstäbe und damit individuelle Einstellungen. Die Frage ist nur, nach welchen Massstäben arbeitet unser innerer Richter. Somit ist alles, was und wie du im Aussen für dich als wahr annimmst, nichts anderes als eine von deinem „Beobachter geschaffene Realität“. Es ist deine Welt, nur deine, andere sehen sie meist ganz anders. Probleme und Widerstände gewinnen an Kraft und Substanz je stärker sie abgelehnt werden. Je stärker die Ablehnung, desto heftiger die Lösungssuche. Das Leben will aber erlebt werden, nicht... mehr lesen
Liebesbedürftig oder liebesfähig? – Eine Machtfrage

Liebesbedürftig oder liebesfähig? – Eine Machtfrage

Na? – Auch einst im Himmel romantischer Liebe geschwebt und jetzt in der Hölle von Enttäuschung, Machtkampf und emotionaler Abhängigkeit aufgewacht? Keine Sorge, das ist völlig normal. Schliesslich scheitern die meisten Partnerschaften vor allem an Machtproblemen. Der Machtkampf fängt meist schon früh und ganz unbemerkt an und äussert sich nicht unbedingt in lautstarken Auseinandersetzungen. Viel öfter läuft er über psychologischen Druck, und das auch noch lange unbemerkt. Jeder versucht den anderen dazu zu bringen, doch auf die eigenen persönlichen Vorstellungen und Vorlieben einzugehen. Am besten mit leisen Beeinflussungen, die unbewusst bleiben und daher eine umso stärkere Wirkung erzielen. Bald lenken immer komplexer werdende Strukturen im Hintergrund die gesamte Paarbeziehung. Und keinem der beiden sind sie bewusst. Weil uns die Aussicht auf Annahme und Liebe eben blind macht. Du willst eigentlich gar nicht kämpfen? – Vergiss es! Der unendliche Kampf zwischen dem Weiblichen und dem Männlichen ist Fakt. Also mach dich lieber endlich mit den Regeln vertraut. Eine der wichtigsten Regeln lautet: Der Liebesbedürftigere ist der Abhängigere. Derjenige, der mehr nach emotionaler Verschmelzung lechzt und nach innigster Nähe strebt, ist der Ohnmächtige. Er hat den Kampf verloren und gibt dem Partner die Macht über sich selbst. Wird Gefangener seines unbewussten Einflusses. Wer da noch die Liebe retten will, muss sich schleunigst dieser Machtprozesse bewusst werden. Sie sind die unromantische, dunkle Seite der Liebe, die nicht ausgeblendet und auch nicht als „böse” in den Untergrund verdrängt werden will. Bleibt nur noch, die Macht in allen ihren Aspekten – auch den zerstörerischen – kennenzulernen und sie auf gesunde Weise zu gebrauchen. Nur so können wir unsere eigenen Interessen konstruktiv in die Beziehung einbringen und... mehr lesen

Unschuldig. Die Ungewissheit hat ein Ende.UNSCHULDIG.
Die Ungewissheit hat ein Ende.

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Je grösser die Angst niemand zu sein, desto mehr der Drang etwas Besonderes zu sein.