Wofür wirst du geliebt …??

Mensch_und_Maske.jpgWer bist du ohne deine Rahmenbedingungen?

Diese Frage stelle ich oft in meinen Beratungen. Wer bist du, wenn deine selbst geschaffenen Bedeutungen wegfallen. Wer bist du ohne deinen Partner, deine Familie, ohne deinen Beruf? Das ist ein existenzielles Thema. Was bleibt, wenn man dem König die Krone wegnimmt? Wir leben in einer Welt der fast unbegrenzten Möglichkeiten.

Es ist Kult geworden, sich darin etwas vorzumachen. Wir suchen uns unsere Rollen aus. Unzählige Menschen leben so in einer ständigen Lüge. Stürzen sie ab, nach dem Motto: „Wenn du etwas vorgibst, was du nicht bist, bekommst du etwas, was du nicht brauchst“, suchen sie sich eine Neuauflage ihrer Lebenslüge aus. Warum? Sie halten es in ihrer Realität nicht aus. Kinder lügen auch, um viele Freunde zu bekommen. Erwachsene machen damit weiter. Alle schummeln, um sich wertvoller und interessanter zu machen.

Das Leben besteht nur noch aus Präsentation. Ist das nicht der persönliche Ausverkauf für ein Image, für ein aktuelles, zeitgemässes Rahmenprogramm? Meine Frau, mein Haus, meine Kinder, mein Boot, mein Auto … Es ist also besser, sich etwas Nettes vorzuspielen. Da ist man jemand … ständig auf der Suche nach der Reflektion etwas Besonderes zu sein. Aber wer sich täglich selbst spielt, glaubt irgendwann, dass er diese Rolle ist.
Das Leben als Dauerinszenierung, als Dauerbrenner.

Je mehr man sich aufspielt, desto mehr hat man zu verlieren, je mehr Kompensation statt Souveränität, desto mehr Angst, desto mehr Kontrolle. Je mehr Kontrolle, desto mehr Selbstverleugnung. Diese unbewusste Selbstverleugnung führt zur unbewussten Selbstbekämpfung. Innere Aggression sucht nun die Aggression im Aussen. Machtkämpfe im Grossen wie im Kleinen beherrschen die Welt.
Wofür wirst du also von den anderen geliebt? Wer wärest du ohne sie? Wer wärest du ohne die unbewussten oder auch oft bewussten Lügen? Wir nennen Sie die „Wheeler and Dealer“, die Geschäftemacher. Angebot und Nachfrage.

Das Konzept Neuanfang ist meist das Konzept des neuen Weins in alten Schläuchen. Also Mogelpackungen. Wenn du etwas vorgibst, was du nicht bist, bekommst du etwas, was du nicht brauchst. Das Rad dreht sich immer wieder, immer wieder – die Repeat-Taste … Halt Stop … wer bist du ohne deine selbst geschaffenen Rahmenbedingungen? Wer bist du ohne deine Maske? Die meisten wollen es nicht wissen … sie haben Angst. Wheeler and Dealer?

 

P.S. Mehr zu diesem Thema findest du auch in meinem Buch „Heilung braucht Wahrheit“.
Hol dir gleich hier eine Leseprobe!

 

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Bildquellennachweis:

Gesichter schweben am Himmel – https://de.123rf.com/mylightbox_detail.php?lid=3478928&start=200&mediapopup=25263141 – von Bruce Rolff   https://de.123rf.com/profile_rolffimages

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