Die Konzentration auf das Wesentliche

Konzentration auf das WesentlicheIn unseren Seminaren sprechen wir häufig vom Wesentlichen. Die Konzentration auf das Wesentliche. Natürlich werden wir auch immer gefragt, wie man das macht?

Mit „machen“ hat das nichts zu tun, sondern mit „weglassen“. Dann kommt die nächste Frage: „Ja, was soll ich denn weglassen?“ Provozierend antworte ich dann schon mal: „Das, was du am meisten liebst, was du nicht freiwillig abgeben würdest.“

Gerade weil diese Frage so häufig immer wieder erscheint, mache ich es heute mal richtig kurz. Keine langen Erklärungen, gut zu verstehen und sogar als Liste.

Ganz Schlaue fangen dann einfach oben an und suchen erst die vermeintlich harmlosen Aspekte heraus und schleichen sich nicht vorsichtig heran. Die Menschen wollen alles „Verheissungsvolle“ haben, aber sich von nichts trennen.

Ich habe mal im Seminar an dieser Stelle zu dem Thema „Weglassen“ einen Tipp, einen Hinweis mit gleichzeitigem Lächeln gegeben:
„Alles, was du in den letzten zwei Jahren nicht mehr angepackt hast“.

Ein Teilnehmer nahm das wörtlich und das hatte dann schon sehr starke Folgen. Mehr möchte ich jetzt dazu nicht ausführen. Denken könnt ihr ja jetzt was ihr wollt.

Deshalb ist auch die Liste so gehalten, dass ich jetzt nicht für die Schäden verantwortlich gemacht werden kann. Ihr wisst schon, was ich meine. Ok … long story short …

 

Die Konzentration auf das Wesentliche

Wie geht das?

Was ist das Wesentliche?
Das Wesentliche ist die Befreiung vom Unwesentlichen.

Was ist das Unwesentliche?
Das Unwesentliche ist alles das, was vom Wesentlichen ablenkt.

  • Alle Ablenkungen durch vergängliche Dinge, die nicht zu kontrollieren und zu sichern sind.
  • Alles, was abhängig macht.
  • Alles, worauf ich keinen Einfluss habe.
  • Alles, was Mühe macht.
  • Alles, was langweilig wird.
  • Alles, was ich glaube beherrschen zu können.
  • Alles, was ich glaube werden zu müssen.
  • Alles, was ich tue, um Ohnmacht zu verhindern.
  • Alles, was ich unbewusst ständig wiederhole.
  • Alles, was ich glaube machen zu müssen, weil es alle machen.
  • Alles, was vermutlich zur Bestätigung meiner Person führen soll.
  • Alles, was ohne Widerstand ist.
  • Alles, was keine Leidenschaft in sich birgt.
  • Alles, was schnell vergessen wird.
  • Alles, was ich glaube haben zu müssen.

„Da bleibt ja dann nicht mehr viel übrig“ sagen die meisten.

Was bleibt dann noch? Du … Ich
Wer bin ich dann noch? Du … Ich

Alles, was du glaubst, dass du es seist, bist du nicht … konzentriere dich auf das Wesentliche.

So … nun fangt mal schön an. Geht doch ganz leicht, mit so einer geilen Anleitung.

Alles klar? Alles Clarius!
Klaus**

 

…………..

Bildquellennachweis:

Diamant unter Lupe – https://de.123rf.com/mylightbox_detail.php?lid=3478928&mediapopup=42611843 – von Andriy Popov   https://de.123rf.com/profile_andreypopov

 

1 Kommentar

  1. Uff, voll im Auge des Wirbelsturms oder auf der grössten Welle am Surfen! Dynamische Aussagen, über deren Inhalte ich mich freue mehrfach nachzusinnen und sie in mich hieneinzuspüren. Radikalität hat schon was Faszinierendes. Dennoch mit Ruhe und Liebe. Es ist alles in Ordnung – Jetzt. Auch wenn ich dem gemütlichen und langweiligen Teil in meinem Leben seinen Platz einräume.
    Vielen Dank, lieber Klaus, für deine Aufwach-Impulse. Das fägt und bringt mich berührt zum Schmunzeln.
    Wandel findet statt. Ich wünsche mir und euch allen in den wichtigen Entscheiden immer wieder den richtigen Rucksack voll Mut, unser Lebensabenteuer auf den eben so lebendigen Wellen zu reiten und zu geniessen. Wunderbar…. danke. Andreas

    Antworten

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