Fürchtet euch nicht

Fürchte dich nichtWenn ich brav bin, bekomme ich keinen Ärger.
Keinen Ärger zu haben, macht glücklich.
Konformes Verhalten hat eine beruhigende Wirkung.
Es macht „glücklich“.

 

 

Ich brauche keine Angst zu haben.
Ich vertraue den „Grossen“.
Sie müssen es ja wissen. Das ist ungefährlich für mich.

So lernte klein Hänschen, dass sein Selbstwertgefühl
aus der praktizierten Anpassung erwächst.
Nur keine Gefahr, kein Problem.
Für gute Versorgung bin ich willig.

In der Pubertät tat er sich dann schwer,
ein Schlupfloch zu finden
aus dem liebgewonnen Gehorsam.
Für einen Zugang
zu einem diskussionswürdigen Argument
bei seinen Eltern und anderen Autoritäten.

Hans kannte das im Hintergrund arbeitende System
der menschlichen Psyche
und deren Manipulationsmöglichkeiten nicht.
Kritische Fragen zu stellen ist ein Tabu.

Das „Glück“ der Befreiung von der Angst,
wird zur praktizierten Lebens-Struktur.
Bedingt durch die Angst vor der empfundenen Gefahr,
„fürchten Menschen sich, glücklich zu sein.“

Autoritäten mahnen:
Nicht leichtsinnig werden! Keine Experimente!
Bereite dich immer darauf vor,
dass etwas Schlimmes passieren kann.

Angst wird genährt, indem Angstfreiheit
als Verantwortungslosigkeit diffamiert wird.
So breitet sich depressive Ergebenheit aus.

„Wenn du nicht lieb bist, dann …“
„Wer nicht hören will, muss fühlen.“

Im Käfig der goldenen Versprechungen,
brauchst du nicht mehr selber denken.
Der Verlust der Selbstbestimmung
ist die Suche/Sucht nach fremder Führung.

Hänschen als das unmündige Kind
vertraut auf die Eltern.
Er erwartet die Belohnung
für die noch unbewusste Anpassung.
„Ich sorge doch für dich, ich will nur dein Bestes.
Ja stimmt: ICH will DEIN Bestes.
Ich will dein Potenzial für mich.

Die Autoritäten brauchen die Bestätigung für sich,
dass sie „gute“ Autoritäten sind.
Das stärkt ihr Vertrauen in ihre Macht-Ernennung.
„Solange du in unserem Hause lebst,
tust du, was wir wollen. Dafür versorgen wir dich.“
“Warum?“ „Weil wir es besser wissen.“

„Wenn du nicht auf mich hörst, wirst du Leid erfahren.“

So arbeitet die meist unbewusste Psyche
im menschlich System. Macht und Ohnmacht.
Also, das Ergebnis:
Wie erhalte ich den Autoritäten ihre Macht
und ich mir meine „Glück-verheissende-Angst“?

Das eigentliche Problem ist die Unbewusstheit.

Psyche zu studieren ist der eine Teil.
Sie zu erleben ist der andere Teil.

Vielleicht ist Hänschen gar nicht Hans,
vielleicht hat Klaus das alles selbst erfahren.

Ich habe mir zur Aufgabe gemacht,
Menschen im AUFDECKEN ihres Unbewussten
zu unterstützen und zu trainieren.
Ich kann mir auch gar nichts anderes vorstellen.

Ich brauchte die Ohnmacht,
um mir meiner Macht über mich selbst
BEWUSST zu werden.

Potenzial-Entwicklung im Angstmodus?
Geht gar nicht. Die Lösung heisst:
Fürchte dich nicht!!! Ent-wickel dich.

Volles Potenzial schafft Resilienzen,
die Kraft dem Ganzen etwas entgegen zu setzen.

Schau genau hin, glaube nichts …
Und das jeden Tag ein Stück bewusster.

Klaus

 

PS: Provokationen wirken am besten bei dir und auch bei anderen, wenn du sie weitergibst und teilst. An alle, die du magst und auch an alle, die du nicht magst. Es geht ja um die Wirkung. Wir würden uns freuen.

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Bildquellennachweis:

Attractive woman with taped mouth making silence gesture in silence censorship abuse and freedom of speech concept isolated on black background – https://de.123rf.com/photo_110012144_attractive-woman-with-taped-mouth-making-silence-gesture-in-silence-censorship-abuse-and-freedom-of-.html – von Sam Wordley – https://de.123rf.com/profile_samwordley

 

 

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