Mitten in der Spalte

glücklich lügenSich glücklich lügen. Das machen doch alle.

Viele Menschen leben unbewusst
in einer Bewusstseinsspaltung.

 

Immer wieder werde ich in meinen Trainings gefragt:

„Für was soll ich mich entscheiden?
Ich bin weder für das eine, noch für das andere!“

Auf beiden Seiten suchen sie aber die Zugehörigkeit
in Form von Zustimmung oder Bestätigung.

Die „Lösungssuche, die richtige Entscheidung“,
ist eine Suche nach emotionaler Sicherheit.

Die angestrebte Variante bringt aber nicht immer
die permanente Kontrolle.
Alles ist ziemlich fraglich und unsicher.

Auf welcher Seite liegt der geringste Schaden?
Was nun? Was tun?

Jetzt erst mal eine starke Provokation von mir:
„Richtige, weil passende Entscheidungen
werden nicht vom denkenden Verstand getroffen.“

Die meisten Entscheidungen sind
„Spannungsverhinderungs-Lösungen“.

Das Leben besteht aber nur aus Spannung.
Wechsel-Spannung.

Sonst bewegt sich ja nichts. Plus und Minus
erzeugen Spannung, Energie und damit Bewegung.

Das kleinste Übel ist oft die Lösung
mit dem vermeintlich kleinsten Schaden.

Die Beschränkung auf das Lebensminimum.

Ein grosser Teil der Menschen lebt somit
ständig im Minimum ihrer Potenzialität.
In ihren „Lebensverhinderungsprogrammen“.

„Guten Tag, wie geht es dir?“
„Sehr gut, ich bin glücklich und zufrieden.“
„Toll. Was heisst das konkret? Erzähl mal.“
„Ich bin normal glücklich, habe alles im Griff.“

Oh! Das Glück als Norm!
Toll! Happy A 60°.

Da ist ja noch Steigerungsmöglichkeit auf 100°.

Alle wollen glücklich werden.
Keiner weiss aber genau, wie es geht
und was es genau für jeden einzelnen bedeutet.

„Normal glücklich“ –
was für ein erstrebenswerter Zustand.
Kontrolliertes Glück.
Ja das ist es.
Da weiss man wenigstens was man hat.
Bitte nichts verändern,
das wäre schrecklich,
jetzt kann ich alles überschauen.

Und ja nicht aus dem Rahmen fallen
und stark an meinem Glück festhalten.
Sonst kann ich es ja nicht kontrollieren.

Leiden entsteht dadurch,
dass du glücklich werden willst.
Was für eine unerreichbare Aufgabe.

Aber … wie-wo-was-wann?

Ah – jetzt kommt es!

DU sollst mich glücklich machen.
Jetzt weiss ich wie es geht.
Da brauche ich ja jetzt
gar keine Entscheidung zu treffen.

Ach so … das geht auch nicht wirklich.
Nun stehen wir wieder am Anfang.

Ok. Dann alles nochmal von vorne.
Womit haben wir begonnen?

Ach ja. Mit den gemeinen versteckten Lügen.

Sich glücklich lügen. Eben, das machen doch alle.

Auch die Grossen, die Vorbilder, die Autoritäten.
Dann sind die also auch nicht glücklich?

Ja, sie auch nicht, genau wie du.
Wenn es alle machen, ist es eben normal.
Deshalb fällt es nicht auf.

Minipotenzial oder volles Potenzial?
Jetzt, entscheide!!

Bleibe schön wach …
Klaus

 

PS: Provokationen wirken am besten bei dir und auch bei anderen, wenn du sie weitergibst und teilst. An alle, die du magst und auch an alle, die du nicht magst. Es geht ja um die Wirkung. Wir würden uns freuen.

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…………..

Bildquellennachweis:

Two faced person as an abstract concept for deceit and deceitfulness psychology as contrasting heads of an honest and dishonest side in a 3D illustration style – https://de.123rf.com/profile_lightwise?page=1&word=l%FCge&srch_lang=de&reverse_search_mobile=&mediapopup=114513824 – von Lightwise – https://de.123rf.com/profile_lightwise

 

 

 

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