„Wer“ ist der Schmerz

SchmerzgedächtnisPsychoenergetik oder äussere Ursache?

Jeder kennt das, ein Schmerz oder ein Stich im Körper, ohne Vorwarnung einfach so. Ein Schreck, ein Schock? Jeder geht damit individuell um.

Die einen versuchen aus Zeitgründen ihn zu verdrängen oder auch weil sie ihn nicht so stark empfinden, um etwas dagegen zu unternehmen. Die anderen rennen gleich zum Arzt, aus einer Angst heraus an etwas ernsthaftem erkrankt zu sein. Wie gesagt, es ist immer individuell.

Irgendwann kommt die Frage, ist der Schmerz psychisch oder physisch? Habt ihr euch diese Frage schon einmal gestellt?

Schmerzen sind schlussendlich immer „Beides“ – psychisch und physisch. Je länger ein Schmerz dauert, desto mehr verbindet das Gehirn den Schmerz mit den hervorgerufenen Emotionen. Ausserdem verknüpft es auch die Erfahrungen vergangener Schmerzepisoden.

Das nennt man dann Schmerzgedächtnis! Dabei geht es nicht mehr um den Schmerz an sich, sondern um das, was das Gehirn (Bewusstsein) daraus macht. Diese unbewussten Potenzen sind dann psychoenergetische Bewegungen, die im gesamten Körper-Geist-Apparat wirken.

Hier ein Fallbeispiel:
Eine 40jährige Klientin litt unter extremen Herzrhythmusstörungen, Eisenmangel, Verdauungsproblemen sowie einer Endometriose (Erkrankung der Gebärmutterschleimhaut). Sie hatte täglich starke Schmerzen, war mit ihrer körperlichen Kraft am Ende und war kaum noch in der Lage ihren Haushalt zu versorgen.

Es wurde dann eine Herzklappeninsuffizienz diagnostiziert, die Gebärmutter wurde entfernt und eine neue Herzklappe bekam sie auch noch. Damit hätte dann eigentlich alles gut sein müssen und sie hätte sich unbeschwert ihrem Leben widmen können.

Doch nein, so einfach geht das nicht, denn die Ursache aller Beschwerden und körperlichen Differenzen ist auf der Bewusstseinsebene abgespeichert. Das zeigte sich auch bei ihr. Sie fühlte sich trotz aller Massnahmen für ihren Körper nicht besser. Sie fühlte sich weiterhin schwach und krank.

Der Ursprung dieser vielen körperlichen und seelischen Schmerzen, lag in der Einstellung zu ihrem Leben. Sie glaubte immer, dass sie keine Freude haben dürfte. Dass sie nur zum dienen und arbeiten hier auf dieser Erde ist und so wurde sie auch behandelt.

Ich will nicht in Einzelheiten gehen, doch ein paar Hintergrundinformationen sind hier sicher aufschlussreich: Sie hatte sehr diktatorische, um nicht zu sagen boshafte Eltern. Diese lebten immer noch in dem Glauben, dass Kinder zum arbeiten da sind und kein Recht auf eigene Bedürfnisse haben, geschweige denn sie anzumelden. Sie wurde ausgenutzt, übervorteilt und für blöd erklärt. Und das nicht nur von ihren Eltern, sondern auch von der ganzen Verwandtschaft. Da sie nichts anderes erfahren hat, glaubte sie es auch. Das alles ist leider nicht übertrieben dargestellt.

Als 11jährige sollte sie mit der Schule ins Schullandheim fahren. Die Lehrer hatten sogar die Eltern überredet, dass sie mit durfte. Was passierte? Sie bekam einen Tag vor der Abreise eine Blinddarmentzündung und musste zur OP ins Krankenhaus.

Davon könnte ich noch mehr Beispiele aufzeigen, doch darum geht es heute nicht. Ich möchte damit nur aufklären, wie wichtig es ist, die psychoenergetische Analyse in eine medizinische Behandlung mit einzubeziehen.

Sie sabotierte sich unbewusst selbst, indem sie glaubte, in ihrem Leben keine Freude und Spass haben zu dürfen. Damit erschuf sie allerdings, natürlich auch unbewusst, die Krankheiten.

Wir arbeiten nun bereits ein halbes Jahr zusammen und es geht ihr psychisch und physisch wirklich besser. Durch das bewusst machen von energetischen Störfeldern (Glaubenssysteme) erkannte sie ihre Blockaden.

Sie kann heute nachvollziehen, wie sie sich selbst und ihre Bedürfnisse verleugnet. Wie sie sich selbst kasteit und wo sie sich durch ihr Mangeldenken hat einschränken lassen. Natürlich geht so ein Erkenntnisprozess meist nicht von heute auf Morgen, schliesslich glaubte sie ein Leben lang, das sei das „normale“ Leben.

Eine ausführliche Familienanamnese und Krankheitsanamnese kann entscheidende Hinweise zu Blockaden im eigenen Leben liefern. Wichtig sind oft die einfachen und für uns als normal beschriebenen Ereignisse, die schnell in Vergessenheit geraten, weil sie so alltäglich sind. So, wie das Ereignis mit der Blinddarmentzündung im Fallbeispiel.

Viele hätten vielleicht zur Klientin gesagt „… mein Gott, da hast du aber Pech gehabt“ und hätten die Geschichte vergessen. Aber nein, das Bewusstsein vergisst nichts! Alles ist abgespeichert und wird aktiviert, wenn man sich wieder, wie im Fallbeispiel, in ein altes Mangeldenken oder eine Wertlosigkeit begibt. Es hat ja schon einmal funktioniert, warum also nicht noch einmal!

Das Zusammenspiel zwischen Körper, Geist und Psyche sollte ausgeglichen im interaktiven Reaktionssystem sein. Sonst greifen bei Widerständen, in Form von Störungen im gewohnten psychoenergetischen System, unsere abgespeicherten Zellinformationen und lösen innere Bilder und damit unbewusste körperliche Reaktionen aus.

Wenn ich mir die Ursachen dieser Reaktionen bewusst mache und rechtzeitig erkenne „Halt Stopp, was mache ich wieder mit mir – was lasse ich da wieder zu?“, verlasse ich den Kreislauf oder bleibe zumindest stehen, um mir das alles anzuschauen.

Überhaupt, diese Frage „Was mache ich wieder mit mir?“, sollte man sich mehrmals am Tag stellen!

Liebe Grüsse
UMA

 

PS: Wenn du mehr über Ursula Maria Auktor und ihre Arbeit wissen willst, hol dir gleich hier eine Leseprobe ihres aktuellen Buches „ZEIG MIR WER DU BIST!

 

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Bildquellennachweis:

Frau in rosa-lila Puderstaub – https://de.123rf.com/mylightbox_detail.php?lid=3478928&mediapopup=28784020 – von NejroN   https://de.123rf.com/profile_NejroN

1 Kommentar

  1. Liebe Ursula Maria,

    danke, das ist ein wertvoller Artikel, dem ich in den wesentlichen Punkten und aus meiner Erfahrung voll zustimme.
    Der Zusammenhang zwischen Körper/Geist und Seele, ein Thema, das heute mehr und mehr Beachtung und wachsendes Bewußtsein erfährt, wie hilfreich ist es da Menschen und Quellen zu begegnen, die das so verständlich vermitteln können.
    Das ist eine Gabe, die Du und Klaus wunderbar beherrschen, ich habe von meinen 2 Tagen in Hilterfingen sehr profitiert.
    Die wenigen Sätze die ich mir notiert habe sind wie ein kleiner Leuchtturm, Orientierung an Tagen wo ich diese ein wenig aus den Augen verliere oder Neuland betrete.
    Ich grüße Dich und Klaus sehr herzlich von Mallorca

    Heidi

    Antworten

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